Briefbögen Serie |
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Erklärung zu den BriefbögenVorwort. Route 0.Die Technologie des Studierens. Briefbogen 1. Route 0. Lernen. Briefbogen 2. Route 0. Daten. Briefbogen 3. Route 0. Route. Briefbogen 4. Route 0. Duplikation. Briefbogen 5. Route 0. Die Welt verändert sich. Briefbogen 6. Route 0. Geschichte schreiben. Briefbogen 7. Route 0. Kein Erfolg. Briefbogen 8. Route 0. Nichts bleibt ewig genau gleich. Briefbogen 9. Route 0. Vertrauen. Briefbogen 10. Route 0. Wahrheit. Briefbogen 11. Route 0. Etwas tun oder etwas nicht tun. Briefbogen 12. Route 0. Etwas Besseres als der Mensch. Briefbogen 13. Route 0. Atombombe. Briefbogen 14. Route 0. Diagramm. Briefbogen 15. Route 0. Wie kann man die Apokalypse stoppen? Briefbogen 16. Route 0. Wie kann man die Apokalypse stoppen? Briefbogen 17. Route 0. Ziele. Briefbogen 18. Route 0. Zukunft. Briefbogen 19. Route 0. Anpassen. Briefbogen 20. Route 0. Tun, was die anderen tun. Briefbogen 21. Route 0. Autorität. Briefbogen 22. Route 0. Finden Sie heraus. Briefbogen 23. Route 0. Grundlegend. Briefbogen 24. Route 0. Höchstentwickeltes Lebewesen. Briefbogen 25. Route 0. Sublimieren. Briefbogen 26. Route 0. Nicht konfrontieren. Briefbogen 27. Route 0. Unglücklich. Briefbogen 28. Route 0. Veränderung. Briefbogen 29. Route 0. Wenig Wissen. Briefbogen 30. Route 0. Wissen oder nicht wissen. Briefbogen 31. Route 0. Machen Sie, was sie wollen. Briefbogen 32. Route 0. Finden Sie heraus, was Sie wissen. Briefbogen 33. Route 0. Jemand erzählt, dass dieses System nicht funktioniert. Briefbogen 34. Route 0. Unterschiedliche Technologien. Briefbogen 35. Route 0. Ursache. Briefbogen 36. Route 0. Wir schreiben Geschichte. Briefbogen 37. Route 0. Jede Minute zählt. Briefbogen 38. Route 0. Kunst. Briefbogen 39. Route 0. Gut überleben. Briefbogen 40. Route 0. Die Geschichte der Entwicklung von Wissen. Briefbogen 41. Route 0. Axiome 1948. Briefbogen 42. Route 0. Probleme. Briefbogen 43. Route 0. Die Faktoren. Briefbogen 44. Route 0. Skalen. Briefbogen 45. Route 0. Liste der Wahrnehmungs-eindrücke. Briefbogen 46. Route 0. Tabelle der Einstellungen. Briefbogen 47. Route 0. Wichtige Wörter. Briefbogen 48. Route 0. Ein geklärter Planet. Briefbogen 49. Route 0. Der ideale Ort. Briefbogen 50. Route 0. Das Dasein. Briefbogen 51. Route 0. Kongress. Briefbogen 52. Route 0. Kunst in einer Kultur. Briefbogen 53. Route 0. Dummheit. Briefbogen 54. Route 0. Tun. Briefbogen 55. Route 0. Raum, Materie und Bewegung.
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VeränderungBriefbogen 64. Route 1.Veränderung ist etwas anders machen. Es ist das erste, älteste Urgesetz der Funktionalität. Der Ausrutscher hat damit begonnen, dass er in Bewegung trat, seine Lokalisation änderte. Vergangenheit und Zukunft sind Veränderung. Das ist das Einzige, was im großen zeitlichen Raum Gültigkeit hat. Das Gesetz Nr. 1. Zeit und Zeitpunkte sind unendlich. Wir kennen einen Teil davon, 13 Mrd. Jahre. Allerdings denke ich, dass es viel mehr sind. Trotzdem ist es eine gewaltig lange Zeit. Die Menschheit existiert nur einen Bruchteil dieser Zeit. Wer glaubt oder behauptet, dass der Mensch ewig existieren wird? ... Ich nicht. Der Mensch verändert sich und das total. Es heißt nicht, der Mensch sei eine weitere Entwicklung des niederen Lebewesens, des Affenmenschen, sondern es heißt, der Affenmensch habe den Menschen erschaffen. Der Affenmensch hat sich Mühe gegeben, gerade zu gehen, z.B. um Nahrung von Bäumen holen zu können. Er hat Pfeil und Bogen erfunden, das Feuer für sich nutzbar gemacht, die Sterne beobachtet usw. Und was tut der Mensch heute? Das Gleiche. Er entwickelt sich selbst, er verändert sich selbst. Er erschafft einen neuen Menschen. Die Veränderung ist ein langsamer, schleichender Prozess. Sie muss nicht immer deutlich und klar zu erkennen sein. Aber die Veränderung findet trotzdem statt. Denken Sie an Brillen, Hörgeräte, Herzschrittmacher, Zement in Knochen usw. Denken Sie an irgendeine Maschine. Sie tut das, was der Mensch tun kann und sollte, nur viel besser. Viele Aufgaben, die von Maschinen erledigt werden, kann der Mensch überhaupt nicht bewältigen. Man sagt, Maschinen können das Denken nicht ersetzen. Wer weiß? Heute noch nicht. Eine Maschine, z.B. ein Computer, kann jedoch bereits heute einige Aufgaben viel schneller, genauer und umfangreicher erfüllen, die das menschliche Denken ersetzen. |
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KreativitätBriefbogen 65. Route 1.Kreativität: sind die Daten und Aktionen, um die Dinge zu schaffen, die für die Zukunft sind. „Eine Untersuchung von alledem hat gezeigt, dass es zu jeder Zeit auf der Erde nicht mehr als 10.000 Leute gab, die genug Kaliber hatten, um ein bisschen zu lenken oder zu führen ... Es gibt tatsächlich nur etwa 10.000 von ihnen.“ ![]() Zehn Prozent aller Menschen, von acht Milliarden heute, sind kreativ. Andere meinen, sie seien kreativ, sind aber nicht kreativ für die Evolution, haben keine Kenntnis darüber, kein Interesse oder glauben, dass sie sowieso nichts tun können. Aber alle wollen die Zukunft, sind Mitläufer. Mitläufer ist jemand, der bei etwas mitmacht, ohne sich besonders zu engagieren, und der dabei nur eine passive Rolle spielt. |
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Die Zukunft erkennenBriefbogen 66. Route 1.Die Zukunft ist die Zeit, die noch bevorsteht, die noch nicht da ist; die erst kommende od. künftige Zeit. Zukunft: Zeit, Ablauf, Nacheinander, Aufeinanderfolge der Augenblicke, die noch bevorstehen, die noch nicht da sind, die erst kommen, die aus Vergangenheit und Gegenwart entstehen. (t.a. 05). Die Zukunft existiert so oder so, mit den Menschen oder ohne sie. Jeder Mensch hat eine Zukunft, unabhängig davon, wie sie aussieht. Und wenn er heute stirbt, dann besteht seine Zukunft darin, morgen begraben zu werden, die Würmer zu ernähren und den Blumen beim Gedeihen zu helfen. Um mit dem Leben fertig zu werden, hat sich der Mensch entschieden, in der Gegenwart zu leben, weil er nur in der Gegenwart koordinierte Aktionen im materiellen Universum ausführen kann. Das heißt nicht, dass er das mit den Gedanken auch tut. Mit den Gedanken kann er praktisch in jeder beliebigen Zeit sein, in der Vergangenheit oder der Zukunft. Und das tut er auch. Aber leider nur in begrenztem Umfang und mit begrenztem Interesse. Aus Notwendigkeit beispielsweise denkt er an seine nächste Aktion. Und wenn er phantasieren will, dann fehlen im die Daten dafür oder er wird von autoritäreren Daten eingeschränkt. Die Zukunft hat unendlich viele Zeitpunkte, die für die Gegenwart Ziele sein können und es auch sind.Je mehr der Mensch diese Zeitpunkte erkennt, desto besser weiß er, was er erreichen und tun soll, und er muss nicht mehr irren. Je weiter die Zeitpunkte in der Zukunft liegen, desto sicherer ist der Mensch in seinem Handeln. Er muss nicht mehr entscheiden; er weiß, was er tun soll. Sind diese Ziele allen bekannt, so ist der Traum der Menschheit erfüllt. Jeder weiß, was richtig und wichtig ist. Was sein soll und sein muss. Je weiter sich ein Zeitpunkt in der Zukunft befindet, und je mehr man sich damit beschäftigt, desto bekannter sind die Zeitpunkte, die davor sind, und umso klarer ist die Gegenwart. Folgende Ziele in der Zukunft sind erkennbar:1. Viele gegenwärtige Probleme lösen (Atom-Müll, Soziale Bindungen, nationale Bindungen, religiöse Bindungen usw.). 2. Die Sonne ist ein sehr guter Hinweis, um einen Zeitpunkt in der Zukunft zu erkennen. Eines Tages wird sich die Sonne so ausgekühlt haben, dass sie erlischt. Das ist eine Tatsache. Spätesten dann muss das Leben oder das, was es bis dahin aus sich gemacht hat, eine neue Möglichkeit haben, um zu überleben. 3. Andere kosmische Objekte erobern und besiedeln. Damit hat der Mensch schon längst angefangen. Er muss dies weiter fortsetzen. 4. Andere bevölkerte kosmische Objekte suchen und finden. Damit hat der Mensch schon längst angefangen. Er muss dies weiter fortsetzen. 5. Raumschiffe für Generationenflüge bauen und benutzen. Der Mensch selbst und mit künstlerischen Mitteln. 6. Den Mond richtig benutzen. Damit hat der Mensch schon längst angefangen. Er muss dies weiter fortsetzen. 7. Das Ende der Ressourcen. usw. Je gesünder jemand geistig ist, desto eher hat er die Klarheit und erkennt das, was in Zukunft sein sollte, was richtig und was falsch ist, was gut und was nicht gut ist. |
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Obligenheit für die ZukunftBriefbogen 67. Route 1.Der Mensch will gut überleben, und die Tatsache, die er sieht, dass er nicht gut überlebt, veranlasst ihn dazu zu denken, wie es in der Zukunft besser sein könnte, und das ist eine Aufgabe, zu der er sich verpflichten sollte, denn wenn er das nicht tut, hat er kein gutes Überleben. Obliegenheit: Pflicht, Aufgabe; etwas, das jemand zu tun aufgegeben hat und jemand anderem zur Bearbeitung oder zur Weiterleitung übergibt. Pflicht: Aufgabe, die jmdm. aus ethischen, moralischen, religiösen Gründen erwächst u. deren Erfüllung er sich einer inneren Notwendigkeit zufolge nicht entziehen kann. Wir wollen zufrieden und glücklich sein in unserem Leben. Das ist verknüpft mit bestimmten Bedingungen, sowohl materialistischen wie auch moralischen. Weil das Universum nicht unbedingt freundlich zum Menschen ist, schon seit Beginn der menschlichen Geschichte nicht, musste der Mensch immer wieder vieles erschaffen, um zufrieden zu sein. Nach seinem Tod überlässt er das Geschaffene den nachfolgenden Generationen. Keine Generation bis jetzt war einfach nur zufrieden oder glücklich, aber jede hat daran gearbeitet, zufrieden oder glücklich zu werden. Wenn Menschen ihr Leben lang am Zufriedensein und Glücklichsein gearbeitet haben, und dafür sogar ihr Leben opferten, eine Menge Kriege führten oder einem natürlichen Tod erlagen, und wir profitieren heute davon, dann ist es unsere Obliegenheit, im Sinne all dieser Menschen und aus unserem eigenen Interesse, weil wir auch nicht zufrieden oder glücklich sind, für unsere nachfolgende Generation auch etwas für deren Zufriedensein und Glücklichsein zu tun. Und das müssen wir dort fortsetzen, wo unsere Vorfahren vom Tod unterbrochen wurden.
Sie hatten eine Aufgabe zu erledigen, und weil der Tod sie unterbrach, |
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Die Zukunft braucht RoboterBriefbogen 68. Route 1.Roboter: (der menschlichen Gestalt nachgebildete) Apparatur, die bestimmte Funktionen eines Menschen ausführen kann; Maschinenmensch, künstlicher Mensch. Man kann sich ein übernatürliches Wesen ausdenken, erschaffen (Gott) und dann glauben und behaupten, dass alles durch ihn entstanden ist, dass er alles verursacht. Erstens ist das ziemlich einfach und unterlässt jede Anstrengung des Studierens, zweitens ist es aus einer primitiven, unterentwickelten Zeit entstanden und drittens existiert es nur in unserer Gedankenwelt, nicht in der realen Welt. Studiert man dagegen die Thematik gründlich, mehr und mehr, dann bekommt man ein neues Wissen, das sehr schlüssig ist. Raum und Materie sind schon immer da gewesen, aber der Mensch auf keinen Fall. Nicht einmal der feste Körper war schon immer da. Doch aus Raum und Materie, (oder aus dem Geist, dem höchsten Wesen, Gott, wenn sie so wollen), hat sich nach und nach der Mensch entwickelt. Man kann es auch so formulieren, was wahrscheinlich mehr der Wahrheit entspricht, dass der Raum und die Materie den Menschen nach und nach erschaffen haben. Oder noch besser, Raum und Materie haben glühende Objekte geschaffen, die wiederum die Erde, die wiederum die Einzeller, die wiederum setzen sich zusammen, tun und tun und tun noch mehr, so dass wir die Fotosynthese nicht einmal verstehen können, weil so aufwändig ist, dann schaffen sie das, dann das und da sind wir, die Menschen. Und was machen wir? Dasselbe, was alle vor uns auch getan haben. Wir tun und tun und tun. Wir haben Motoren, Kräne, Computer, Atome usw., alles als Ersatzteile für uns. Für Arbeit und Aktionen, die wir nicht mehr machen müssen und auch nicht mehr können. Und die Ersatzteile für unsere Körper sind auch schon auf dem Vormarsch, Schrauben, Gelenke, Schrittmacher usw. Also schaffen wir den, der nach uns kommen soll, so wie die, die vor uns waren, uns geschaffen haben. Es ist keine Frage, dass der Mensch bis heute noch nicht in der Lage ist, etwas zu erschaffen, das ihn vollständig ersetzen kann. Doch er hat schon viele Teile eines Menschen geschaffen, die seine Funktionalität ersetzten können und es auch bereits tun. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis alles in einem konstruiert ist, auch wenn es einige Millionen Jahre dauert. Erschaffen: schaffen, schöpfen, (durch schöpferische Arbeit, schöpferisches Gestalten) aus eigener schöpferischer Leistung etw. Bedeutendes neu entstehen lassen; hervorbringen.
Die Dinosaurier haben nicht geglaubt, dass sie eines Tages verschwinden würden, und der Mensch ersetzte den Plesianthropus, den Australopithecus, den Africanthropus, den Sinantropus, den Neandertaler und alle anderen, die ebenso glaubten, ewig zu existieren. |
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Zukunft und ZusammenfassungBriefbogen 69. Route 1.Es gab schon immer Menschen, die Visionen hatten, die sich später tatsächlich verwirklichten, aber die anderen Menschen sahen das nicht als eine Zielsetzung, sondern als Unterhaltung, Fantasie. Heute gibt es auch genügend solcher Menschen, und die anderen betrachten sie wieder nur zu ihrem eigenen Vergnügen. Ich zweifle an den Menschen und ihrem Vermögen, die Zukunft erkennen zu können und damit endlich zu wissen, wohin sie gehen müssen, so dass eine Gemeinsamkeit von Zielen und Handeln, eine Übereinstimmung, kein Konflikt und keine Probleme entstehen. Das einzige, was sie dann tun werden, ist KREATIV zu sein. Bis sie das erreichen, werden sie bedauerlicherweise, so vermute ich, noch viel Elend und Leid erfahren müssen. Oder auch nicht, wenn sie endlich tatsächlich begreifen, um was es hier in unserem Universum geht. Vision: Vorstellung bes. in Bezug auf zukünftiges entworfenes Bild. Fantasie; Fähigkeit, Gedächtnisinhalte zu neuen Vorstellungen zu verknüpfen, sich etw. in Gedanken auszumalen.
„Um dafür zu sorgen, dass die Dinge richtig laufen, |
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ReligionRoute 2. |
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ReligionBriefbogen 1. Route 2.Einfluss der Religion in der GesellschaftEin Philosoph zu Anfang des 20. Jahrhunderts sprach vom drohenden Niedergang des Westens. Er versäumte es aber vorauszusagen, dass der Westen seine Kultur in die übrige Welt exportieren und damit die gesamte Welt in seinen Todeskampf mit hineinreißen würde.Heute sind wir Zeugen dieses Niedergangs und da wir darin verwickelt sind, ist er für uns von äußerster Bedeutung. Auf dem Spiel steht, ob die Ideale, die wir hochhalten, überleben werden oder ob eine neue, verabscheuungswürdige Reihe von Werten den Sieg davontragen wird. Dies sind keine leeren Behauptungen. Wir stehen heute an einem Wendepunkt der Geschichte, und unser Tun von heute wird entscheiden, ob sich die Welt von nun an in die Höhe schwingt oder fortfährt, in ein neues finsteres Zeitalter hineinzuschlittern. Es ist wichtig zu verstehen, dass schlechte Zustände nicht einfach geschehen. Der kulturelle Verfall, den wir um uns herum sehen, ist kein Zufall. Er wurde verursacht. Wenn man das nicht versteht, wird man nicht in der Lage sein, sich zu verteidigen oder wirksame Aktivitäten in der Gesellschaft zu entfalten. Eine Gesellschaft ist in der Lage, Tausende von Jahren zu überleben, es sei denn, sie wird von innen oder von außen von feindlichen Kräften angegriffen. Wo ein derartiger Angriff erfolgt, bilden ihre religiösen und nationalen Gottheiten und Helden, ihr Potenzial an Führungskräften sowie die Selbstachtung und Integrität ihrer Mitglieder die Hauptangriffsziele. Materielle Angriffspunkte sind das Finanzwesen, die Kommunikationsmittel, die Technologie und eine Verweigerung von Ressourcen. Schauen Sie sich heute um, und Sie werden zahllose Beispiele für diese Punkte finden. Sie schreien uns jeden Tag aus den Zeitungen entgegen. Der entscheidende Angriffspunkt gegen eine Kultur ist wahrscheinlich ihre Religiosität. Wo religiöse Institutionen zerstört oder untergraben werden können, kann dann die gesamte Struktur der Gesellschaft schnell umgestoßen oder zugrunde gerichtet werden. Religion ist der erste Ausdruck des Gemeinschaftssinns. Ihr Gemeinschaftssinn entsteht aufgrund gemeinsamen Erlebens mit anderen. Wenn der religiöse Gemeinschaftssinn und mit ihm wirkliches Vertrauen und Integrität zerstört werden können, dann ist diese Gesellschaft wie eine Sandburg, unfähig, sich gegen das unerbittliche Meer zu verteidigen. Seit etwa hundert Jahren ist die Religion einem unablässigen Angriff ausgesetzt gewesen. Man hat Ihnen gesagt, sie sei „Opium für das Volk“, sie sei unwissenschaftlich, sie sei primitiv; kurzum, sie sei ein Wahn. Aber hinter all diesen Angriffen auf die organisierte Religion gab es ein grundlegenderes Angriffsziel: die Spiritualität des Menschen, Ihre eigene grundlegende spirituelle Natur, Ihre Selbstachtung und Ihr Seelenfrieden. Diese schwarze Propaganda mag so erfolgreich gewesen sein, dass Sie vielleicht nicht mehr glauben, dass Sie von spiritueller Natur sind, aber ich versichere Ihnen, Sie sind es. Tatsächlich haben Sie nicht eine Seele, Sie sind Ihre eigene Seele. Mit anderen Worten, Sie sind nicht dieses Buch, Ihr Sozialversicherungsausweis, Ihr Körper oder Ihr Verstand. Sie sind Sie. Klären der WörterSpiritualismus: philosophische (Streben nach Erkenntnis) Richtung, die das Wirkliche als geistig od. als Erscheinungsform des Geistes ansieht.Philosophie: Streben nach Erkenntnis. Geist: denkendes Bewusstsein des Menschen, Verstandeskraft, Verstand. Seele: Gesamtheit dessen, was das Fühlen, Empfinden, Denken eines Menschen ausmacht; Psyche. Religion: meist von einer größeren Gemeinschaft angenommene durch Spiritualismus geschaffene Erkenntnisse. SchlusswortTatsächlich ist es so, dass der Mensch sich in seinem Inneren immer wieder gefragt hat: Wer ist er wirklich? Woher kommt er tatsächlich? Wohin geht er? Was versucht er hier zu tun, wo er schon einmal hier ist?Und auf alle diese Fragen bekam der Mensch er eine Menge Antworten, die er durch Erziehung, Schule und Medien in seinen Verstand aufgenommen hat. Doch hin und wieder findet sich jemand, der diese Antworten nicht einfach ohne weiteres akzeptiert. Er überlegt und findet neue Daten, die der Menschheit helfen, ein bisschen mehr Licht ins Unbekannte zu bringen. Ein paar tausend Jahre später wagt sich ein anderer in dieses Unbekannte. So entwickelte sich langsam und träge, vom Urmenschen bis heute, unser Glaube daran, was wir sind, woher wir kommen, wohin wir gehen und was wir hier, wo wir schon einmal hier sind, versuchen zu tun. Mit anderen Worten: unser Leben miteinander, einschließlich aller Dinge in diesem Universum und neuerdings auch der Beginn der Erforschung anderer Universen. Nichts kann die Suche des Menschen nach seiner Identität auf Dauer verhindern, keine falschen Daten, keine Regierung, keine Gesetzte, keine Konzerne, kein Materialismus, kein Psychotherapeut, kein Psychiater, keine Psychiatrie, keine Gefängnisse - gar nichts. ![]() |
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Irgendwo stimmt irgendetwas nicht!Briefbogen 2. Route 2.Nun verstehen Sie aber, dass der Großteil des Menschengeschlechts heutzutage davon überzeugt ist, dass irgendwo irgendetwas nicht stimmt, man aber nicht genau weiß, was es ist. Das wirklich Schreckliche ist, dass sich die Leute im Allgemeinen einer sehr interessanten Tatsache nicht bewusst sind - dass es möglich ist, irgendetwas bezüglich irgendjemandem zu unternehmen. Vor einigen Jahrhunderten wurde von einem gebildeten Menschen erwartet, eine ganze Menge über das Verhalten und Livingness des Menschen zu wissen; aber dann geschah etwas zwischen jener Zeit und heute. Sehen Sie sich einen gebildeten Menschen von heute an, und Sie werden feststellen, dass er keine grundlegenden Philosophiekenntnisse hat. Er hat kein Gefühl für die Menschheit und kein Verständnis des Menschengeschlechtes, von dem er ein Teil ist. Sehr aufschlussreich. Im letzten Jahrhundert gab es eine enorme Abweichung von der formalen Philosophie. Die Psychologie war immer das Studium des Verstands oder des Geistes. „Psyche“ ist griechisch für Geist. Die moderne Psychologie hat aber nicht mit dem Verstand oder Geist zu tun. Oder mit der Seele des Menschen oder irgendetwas dergleichen. |
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NiedergangBriefbogen 3. Route 2.Irgendetwas hat einen Niedergang im Gemeinschaftssinn des Menschen verursacht. Heutzutage können Leute jahrelang in einer Gegend wohnen und nicht einmal ihre Nachbarn kennen. Lange aufrechterhaltene gesellschaftliche Werte, wie zum Beispiel Nächstenliebe, wurden durch Entfremdung ersetzt. Die Vereinten Nationen berichten, dass über einhundert Millionen Menschen isoliert leben, ohne Bindungen zu Familie, Arbeit oder Gemeinde. ![]() Irgendetwas hat die Einstellung der Gesellschaft gegenüber Ehe und Scheidung beeinflusst. Im Jahre 1895 gab es auf fünfzehn Eheschließungen eine Scheidung, im Jahre 1990 eine Scheidung auf zwei Eheschließungen - eine drastische Veränderung. |
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MissachtungBriefbogen 4. Route 2.Irgendetwas hat die Missachtung für die Erde selbst verursacht. Über sechseinhalb Millionen Quadratkilometer Wald wurden gerodet. Jede Sekunde wird ein Regenwaldgebiet der Größe eines Fußballfeldes abgeholzt. ![]() Und Hunderte von Vogelarten, Säugetieren und andere Tierarten sind ausgestorben - unwiederbringlich. |
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GifteBriefbogen 5. Route 2.Irgendetwas hat den Menschen so weit gebracht, dass er heutzutage mehr Geld für Medikamente und Drogen ausgibt als für Lebensmittel. Immer mehr Menschen sind auf Medikamente und Drogen angewiesen, um ihre Leiden zu lindern, der Langeweile zu entrinnen und ihre Fähigkeit zu stärken, sich dem täglichen Leben zu stellen. Selbst Kinder nehmen heute Drogen. Und weiteren Millionen von Kindern werden in den Klassenzimmern Beruhigungsmittel verabreicht, was mit einem fiktiven Zustand, genannt „Hyperaktivität“, gerechtfertigt wird. Was hat die Einstellung des Menschen zu seiner Existenz so verändert, dass er jeden Teil seines Lebens mit einer chemischen Salbe einreibt? ![]() Irgendetwas hat eine starke Zunahme von Gewalttätigkeit gegenüber Mitmenschen ausgelöst. In Los Angeles beispielsweise sind 150.000 Stadtjugendliche Mitglieder von Banden, und 80 Prozent davon sind mindestens einmal durch Schusswaffen verletzt worden! Der Mensch hat schon immer Männlichkeitsrituale, durch die junge Männer in das Erwachsenenleben und die erwachsene Gesellschaft aufgenommen wurden. Nie zuvor jedoch waren für diese Rituale Schusswunden notwendig. Zunehmende Gewalt, Gefühllosigkeit, Gleichgültigkeit, eine Tendenz, sich gegen die Gesellschaft zu stellen ... was ist aus dem Menschen geworden? Man könnte der Wissenschaft und dem technischen Fortschritt die Schuld geben, da diese die Fähigkeit des Menschen gesteigert haben, auf sich selbst, seine Mitmenschen, seine Umwelt und das Leben generell Einfluss zu nehmen. Gewiss, wir hatten immer schon Kriege, aber die heutige Technologie macht Kriege möglich, die völlige Zerstörung herbeiführen können. Gleichzeitig besiegt die moderne Technologie Krankheiten, um Leben zu verlängern, hebt den Lebensstandard an und hat viele andere positive Auswirkungen. Obwohl sie die Kapazität des Menschen erhöht, Unheil anzurichten, vergrößert sie auch seine Fähigkeit, Gutes zu vollbringen. Nein, die Veränderung liegt zweifellos im Menschen selbst. Dieses Irgendetwas, was auch immer es ist, hat die Art und Weise beeinflusst, wie der Mensch denkt und wie er sich verhält. |
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Der Mensch ist ein TierBriefbogen 6. Route 2.Parallel zu den zunehmenden Turbulenzen ist im zwanzigsten Jahrhundert eine andere Sichtweise des Menschen aufgetaucht. Viele Auswirkungen davon findet man in der Art, wie der Mensch sich selbst und seine Mitmenschen sieht und behandelt. Daraus erwächst die wesentlichste Herausforderung, der sich der Mensch mit Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts gegenübersieht. Was den Menschen am meisten von jeder anderen Lebensform unterscheidet, ist seine Fähigkeit, zu verstehen und logisch zu denken. Und das, was er vielleicht am umfassendsten zu verstehen versucht hat, ist er selbst. ![]() Philosophen, religiöse Führer, Wissenschaftler und Gelehrte - Menschen mit dem größten Intellekt - haben sich mit diesem Rätsel auseinandergesetzt, fanden jedoch nie eine zufrieden stellende Lösung. Viele große Denker der Geschichte vertraten die Ansicht, dass das Leben sich sowohl aus dem Materiellen als auch dem Immateriellen zusammensetzt, dass sich der Verstand von Materie unterschied. Diese Vorstellung nennt man „Dualismus“. Im Laufe der Geschichte haben andere Leute, bekannt als „Materialisten“, die Meinung vertreten, dass alles aus Materie besteht. Im Europa des neunzehnten Jahrhunderts hat die industrielle Revolution in der abendländischen Kultur viele Veränderungen hervorgebracht, materialistische Theorien wurdenfür das Denken des Menschen dominierend. Und es ist diese Sichtweise, in der wir die Ursache für die Sorgen des Menschen finden und die die dunkelsten Schatten auf sein Glück und sogar sein Überleben schlechthin wirft. |
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