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I Zustände I Gifte I Kunst I Evolution I Logiken I Axiome I Glossar I

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Raum und Materie, Titel
Die Entstehung dieses Werkes
Meine Gedanken zu allem in der Unendlichkeit
Die Technologie des Studierens

Raum und Materie

Mit erstem Vorgang und weiteren Geschehnissen

Manuskript
© Alle Rechte vorbehalten


Immer neu aktualisiert
19.01.2007
Neue Theorie über die Entstehung von allem in der Unendlichkeit, von Anfang an ohne die Menschheit, in der Zeit der Menschheit mit ihrem Verhalten und Billiarden Jahre in der Zukunft, wieder ohne die Menschheit.

Ich gehe davon aus, dass seit Ewigkeiten nur eine einzige Sache existiert, und das ist die Materie, unendlich kleine, unendlich vielzählige Materie. Wir sagen, Materie habe Volumen, also Raum, d.h. sie ist räumlich. Infolgedessen habe ich jetzt zwei Daten, Materie und Raum. Diese beiden Dinge nehme ich wahr. Es ist mir bewusst, angeboren, es wohnt in mir. Der Raum muss unendlich groß sein, weil hinter jedem endlichen Raum ein Außenraum zwangsläufig ist. Wenn der Raum unendlich ist, und wenn der Raum das Volumen der Materie ist, dann ist auch die Materie unendlich. Aber wenn die Materie unendlich klein ist, dann ist sie auch unendlich in ihrer Zahl. Damit habe ich folgende Definition:

Unendlich kleine, unendlich vielzählige Materie.


Der nächste Gedanke ist, dass die Teile dieser Materie nicht miteinander verbunden sind. Ich erweitere jetzt also meine Definition:

Unendlich kleine, unendlich vielzählige Materie, deren Teile nicht miteinander verbunden sind.


Aus dieser Definition bekomme ich ein weiteres Datum, das des leeren Raums. Vergrößert sich dieser leere Raum, auf welche Weise auch immer, können sich ein oder mehrere Teile der unendlich kleinen Materie bewegen. Jetzt habe ich bereits eine viel größere Menge von Daten: Materie, Raum, leerer Raum und Bewegung. Egal wie Sie es definieren, Energie, Leben und alle anderen Dinge können erst jetzt entstehen bzw. stattfinden. Vorher passiert gar nichts, absolut gar nichts. Bis hierhin habe ich also folgende Definition:

Es existieren nur der Raum und die Materie. Alles andere ist das Ergebnis daraus.


Die endgültige Definition wäre also:
Aus

Unendlich vielen, unendlich kleinen räumlichen Etwas

und

ihrer Bewegung im unendlich großen räumlichen Nichts

geschah, geschieht und wird alles geschehen. (t.a. 1997)

Der Begriff „Etwas" steht hier für unendlich kleine Materie oder für jedes andere Ding, das wir noch nicht entdeckt, erkannt und benannt haben.

Raum und Materie, das Sein ist, mit all seinen Vorgängen, beginnend mit der Statik, über den ersten Ausrutscher, noch lange vor dem Urknall, der nie stattfand, bis heute. Anschließend die Menschen und ihr Handeln, Schaffen und Verhalten, bis hin zu den Nachfolgern der Menschheit, mehrere Billionen Jahre in der Zukunft. (t.a. 02.01.2005)

„Erkennen Sie selbst auf eine besondere Art und Weise, woher Sie tatsächlich kommen, wer Sie sind und was Sie zu tun haben, hier auf diesem Planeten, in diesem und in allen anderen Universen." (t.a. 07)

Die Entstehung dieses Werkes:

Erste Idee: September 1981 in Hannover mit dem Titel „5. Dimension".

5. Dimension: Außenraum des bekannten und noch nicht bekannten Kosmos, der bis auf den Raum und die Materie mit ihren grundlegenden Verhaltensgesetzen mit dem Weltall nur wenig gemein hat. Andere Dinge, andere Systeme (t.a. 1982)

Erste Erweiterung der Idee: Sommer 1982 auf der Documenta 7 in Kassel mit dem Titel „5. Dimension", Astrokunst und silberne Aktion.

Erste Schrift, Manuskript: geschrieben im Dezember 1982 im Odeon, Hannover auf einzelnen Blättern mit dem Titel „Die Evolution“ und dem Untertitel „Die Evolution im Ganzen“.

Als Buch gebunden: März 1983 mit dem Titel „Die Evolution".

Als elektronisches Buch: 1990 mit dem Titel „Die Evolution".

Als interaktiver animierter Film: 1994 mit dem Titel „5. Dimension".

Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe. Manuskript mit dem Titel „Unendlichkeit", geschrieben 2004-2006, das 2007 den neuen Titel „Raum und Materie" bekam und als DVD-Video verfilmt wurde.

Entnommene Materialien aus: Ich, Unendlichkeit, Religion, Philosophie, Wissenschaft, Duden und Brockhaus.

Vorbestimmtes Entstehen

Foto entstanden auf der Documenta 7, 1982 in Kassel.

Ein Projekt des Künstlers Toni All, das anhand von 7777 Eiern die vorbestimmte Entwicklung unseres Universums symbolisiert. Es soll zeigen, dass etwas Bestimmtes entsteht, wobei die Menschen sich mitten in diesem Entstehen befinden. Jedes Ei kann entstehen und dann die Entwicklung von allen Dingen, dem Leben, der Sonne, einem Planeten, einer Galaxie, dem Universum und andere Universen symbolisieren.

Meine Gedanken zu allem in der Unendlichkeit

Wenn ich von „allem" spreche, meine ich tatsächlich alles. Ein Teil davon ist das Universum mit seinen Vorgängen, d.h. was bis jetzt geschah, was momentan geschieht und was in der Zukunft geschehen wird. Mit anderen Worten: Wo bin ich, was ist das alles und um was geht es hier, rund um mich?

Schon seit langem beschäftigt mich diese merkwürdige Frage, die ich mir immer wieder stelle: Warum das alles und was habe ich damit zu tun? Ich weiß, jeder von uns hat sie sich schon einmal selbst gestellt, diese berühmte Frage nach dem Sinn des Lebens. Vielleicht hat er sogar eine Antwort gefunden, oder er hat aufgehört, sich weiter damit zu beschäftigen. Vielleicht gehört er auch zu den Menschen, die sich nie besonders intensiv mit dieser Thematik auseinander gesetzt haben. Wie dem auch sei, ich habe mir diese Frage immer wieder gestellt. Wieder und wieder. Ich fand viele Dinge, die damit etwas zu tun haben. Ich bekam eine Menge Erklärungen aus Büchern und von verschiedenen Leuten. Die meisten Menschen wollten mich glauben machen, dass der Sinn des Lebens für jeden ein anderer sei. Das scheint zunächst auch so. Jeder Mensch hat eine Erklärung dafür, um was es geht und was für ihn der Sinn des Lebens ist. Eine eigene Meinung über das Dasein, seine Liebe zum Dasein, seine Sicht, seine Ziele, seine Aufgaben und den Grund seiner Anwesenheit.

Und das beobachte ich täglich. Wenn ich mit jemandem ins Gespräch komme, stelle ich schnell fest, was das Leben für ihn bedeutet, warum er hier ist. Junge Menschen zum Beispiel finden den Sinn ihres Daseins oft hauptsächlich im Spaß, in irgendeiner zweifelhaften Sache wie Erfolg, doch was sie damit meinen, ist haben, besitzen, und das so leicht wie möglich. Dann kommt Liebe, Beziehung, der Wunsch, erwachsen zu sein, Familie und Kinder. Und diese Menschen finde ich am gefährlichsten. Sie wollen nicht mehr wissen warum, oder worin der Sinn ihres und allen Daseins liegt. Sie sind der Meinung, das Leben für sich erklärt zu haben. Allwissende. Sie wollen, dass es ihnen gut geht, ihrer Familie und denen, von denen sie abhängig sind, bezogen auf das, was sie zum Leben brauchen. Sie lieben ihr eigenes Dasein. Sie befinden sich in einem ersten, ursprünglichen Zustand des Daseins. Jenseits davon existiert jedoch ein anderer, höherer Zustand, der für jene im ersten Zustand das Gute für ihr Überleben schafft.

Der Einzelne kommuniziert nicht mit Leuten, mit denen er nichts zu tun hat. Er kennt die Menschen, die auf der anderen Seite der Welt leben, nicht. Sie interessieren ihn auch nicht, es sei denn, er braucht sie auf irgendeine Art und Weise. So sind sie seit jeher, diese jungen Familien, die Menschen. Und dabei bleibt es in der Regel auch. Menschen wachsen heran, werden alt und sterben. Das war es. Und was hat diese Welt von solchen Leuten? Oder besser: Was hat unsere Geschichte von solchen Menschen? Angenommen, diese Personen hätten vor 15.000 Jahren gelebt. Wir, die wir heute diese Welt bevölkern, hätten nichts von ihnen. Sie hätten uns überhaupt nichts hinterlassen. Einmal sagte mir jemand: „Diese Welt braucht zehntausend Menschen, um aus ihnen ein Genie zu gewinnen". Für mich klingt das sehr merkwürdig, eher nach einer Entschuldigung dafür, dass er sich keine Mühe gibt, etwas für die Evolution zu tun.

Etwas für die Evolution zu tun, ist eine Entscheidung, die ein Mensch für sich selbst treffen muss und nur für sich selbst. Sagen Sie mir, ist es wirklich wahr, dass ein Mensch auf diese Welt kommt, geboren wird, um sich, seine Eltern, Brüder, seine Gruppe und die Dinge, die im geschenkt sind, zu verehren und zu nutzten, Spaß zu haben, Besitz anzuhäufen, Kinder zu bekommen, alt zu werden und schließlich zu sterben? Soll das etwa alles sein? Ist das nicht ein bisschen wenig? Ist ihm dafür dieses Leben gegeben? Er ist jetzt hier. Er sollte etwas tun. Und was tut er? Die meisten Menschen tun gar nichts für die Evolution. Absolut gar nichts. Schlimmer noch, sie verhindern die Evolution. Ja, sie verhindern sie. Hätten alle Menschen von der Steinzeit bis heute so gehandelt, befänden wir uns heute noch in der Steinzeit. Garantiert. Solche Leute sind Parasiten. Sie leben auf Kosten derjenigen, die in der Vergangenheit etwas erfunden, entwickelt und aufgebaut haben. Und schlimmer noch, sie behindern diese Leute heute, sie zerstören, führen Kriege. Nun, so ungefähr verhält es sich, und das ist die Wahrheit.

Es ist sehr wertvoll, auf dieser Welt zu sein - zu wertvoll, um die Gelegenheit mit sinnloser Täuschung und falschem Handeln zu verschwenden. Das soll nicht heißen, dass ich gegen Spaß, Ehe, Kinder oder gute und schöne Dinge bin. Alles ist gut und wichtig. Nur, wie gehen wir damit um?

Obwohl ich es nicht tun muss, frage ich mich immer wieder: Um was geht es, was soll das alles und warum bin ich hier? Nichts und niemand zwingt mich dazu, mir diese Frage zu stellen oder mich überhaupt damit zu beschäftigen. Ganz im Gegenteil: Jeder wird mir davon abraten und behaupten, ich sei verrückt, weil die Antwort entweder bereits existiert oder die Frage unmöglich zu beantworten ist. Aber beides stimmt nicht. Es gibt bis heute noch keine vernünftige Antwort darauf, was das Ziel der Menschheit ist, geschweige denn das Ziel der gesamten Entwicklung, die hier und in unserem Universum stattfindet. Es gibt keine vernünftige Antwort. Und gerade deshalb irren wir hier auf der Erde umher. Jeder geht seinen eigenen Weg, wir streiten uns, sind unstimmig. Alles ist unübersichtlich, chaotisch, wir geben auf und führen Kriege. Wir wissen nicht genau, wo es lang geht oder was die Wahrheit ist. Wir können natürlich fantasieren und über die Zukunft spekulieren. Raumfahrt, Roboter, technische Errungenschaften und andere Dinge. Was soll man dazu sagen? Wir brauchen das alles nicht. Und warum brauchen wir es nicht? Ganz einfach. Weil wir entscheiden, das wir es nicht brauchen. Weil wir keine weiteren Ziele haben außer denen, die unser Leben unmittelbar betreffen. Das war schon immer so. Wir, wir und immer wieder wir. Wir sehen, wir sind. Wir sind der Mittelpunkt. Der Mittelpunkt dessen, wo wir uns befinden. Die Erde ist eine Scheibe, und dort am Rand ist das Ende. Gehe nicht dorthin, sonst fällst du hinunter. Es gibt nur uns. Dann entdeckten einige Menschen die Weite. Die Erde ist rund. Es gibt die Sonne, Planeten und Sterne. Alles dreht sich um den Mensch. Man kann ihm das nicht übel nehmen. Schließlich war er ein primitives Tier. Er schaut auf die Erde, den Kopf nach unten gerichtet wie ein Hund. Er sieht nicht weit. Heute steht er aufrecht. Er sieht das Weltall. Er hat eine Menge Kenntnisse gesammelt, aber in mancherlei Hinsicht denkt er noch immer wie das Tier damals.

Übrigens, warum glaubt der Mensch, dass er etwas Besseres ist als das Tier? Wieso? In vielen Dingen gleicht er dem Tier. Und in vielem ist er sogar noch schlimmer als das Tier. Oftmals denkt der Mensch genau wie damals, als er Tier war. Er fokussiert sich auf sein Dasein, denkt, dass er für sich selbst und seinen Besitz lebt, für seine Kinder, den Spaß, das Schöne und so weiter. Das stimmt auch teilweise. Einige Dinge sind vielleicht als löblich anzusehen, andere als Notwendigkeit. Nur, warum das alles, was soll das Ganze? Dafür gibt es noch immer keine Antwort. Und genau deshalb irren wir auf dieser Welt umher wie die Verrückten, ohne genau zu wissen, wie und wohin. Das Schlimmste dabei ist, dass die Menschen es nicht merken. Nicht einmal dann, wenn die Probleme so groß werden, dass der einzige Ausweg, der noch übrig bleibt, Arbeitslosigkeit, Konflikte und Kriege sind. Und selbst wenn die Kriege vorbei sind, haben die Menschen immer noch nicht begriffen. Sie fangen wieder von vorne an, leben für sich, für ihren Besitz, ihre Bedürfnisse. Für das, was sie wollen und brauchen. Ego total. Und dann kommt wieder alles ins Stocken. Einige werden in diesem Spiel überflüssig, aber sie sterben nicht sofort. Sie werden zunächst arbeitslos, unproduktiv. Die funktionellen Menschen helfen ihnen, so lange sie können. Wo das nicht klappt, werden die Betroffenen zu Bettlern und Obdachlosen. Und immer noch findet kein Umdenken statt. Die Folge sind noch mehr Arbeitslose, Bettler, Penner, Unruhe, Unzufriedenheit, Proteste. Und jeder denkt, er werde irgendwie überleben. Selbst wenn der Krieg kommt, denken die Menschen immer noch, sie werden überleben. Eine ganz traurige Geschichte.

Wie weit plant ein Mensch seine Zukunft? Wie weit planen alle Menschen ihre Zukunft? Inwiefern haben wir überhaupt das Wissen, die Kenntnisse und die Erfahrung, um unsere Zukunft zu planen? Sie werden mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass es uns an alldem mangelt. Wenn man dazu noch bedenkt, dass für die Zukunft viele Neuerungen erforderlich sind, was viele Menschen leider bestreiten, weil sie der Meinung sind, dass es immer so weitergehen wird, dann erkennt man, dass die Zukunft für den Menschen nicht planbar ist. Mit anderen Worten, der Mensch hat kein vernünftiges Konzept für seine Zukunft, und schlimmer noch: er kann sie auch nicht weit planen, denn es fehlt ihm am nötigen Wissen. Und genau das ist das Problem. Das sieht man heute. Die Menschen rennen blind. Sie meinen, denken, tun, aber es ist nicht gut genug, es ist falsch. Sie irren. Ein Irrgarten. Die Menschen sind nicht in der Lage, ihre Probleme zu lösen. Sie gehen fälschlicherweise davon aus, sie hätten eine Lösung. Sie diskutieren, konferieren, diplomatisieren. Sie denken sich unmögliche Dinge aus. Strategien. Organisationen. Eine Gruppe hierfür, ein Verband dafür. Menschenrechte, Umweltverbände, Gewerkschaften. Und bald eine Hausfrauenbewegung, eine Hausfrauengewerkschaft. Wenn es das nicht schon gibt. Aber das alles löst ihre Probleme nicht. Das Gegenteil ereichen sie. Es wird immer schlimmer. Mehr Probleme, mehr Konflikte. Ganz einfach. Jeder beginnt immer mehr für seine eigenen Interessen zu kämpfen, denn es ist nicht genug Platz für alle da. Vielleicht ist das ein bisschen schwer anzunehmen oder zu verstehen, aber es ist so. Ich werde das an späterer Stelle noch ausführlicher erläutern. Im Moment ist es nicht so wichtig, wie das im Detail abläuft. Wichtig ist, dass es aus irgendeinem Grund nicht funktioniert. Darüber müssen wir uns im Klaren sein. Gedanken wie „irgendwie wird es schon gehen", „ich habe damit nichts zu tun", „mir geht es gut" und ähnliche Dinge sind keine guten Ansichten. Das ist Täuschung, Faulheit und außerdem unverantwortlich. Aber auch diese Menschen kommen an die Reihe. Auch die, die sich eine Sicherheit aufgebaut haben, mit Überwachungskameras und Leibwächtern. Auch die, die über noch mehr Leibwächter, Militär und sogar die Atombombe verfügen. Auch diese Menschen. Aber ich will das hier nicht weiter vertiefen. Das ist nicht mein Thema heute.

Und was haben wir heute noch? Immer mehr Gesetze, eine Menge von Gesetzen. Ein Gesetz hierfür, eine Verordnung dafür. Und sobald es irgendwo hakt, kommt sofort ein neues Gesetz hinzu. Selbstverständlich nur dort, wo es geht, meistens bei den Schwachen. Von den Stärkeren werden schließlich die neuen Gesetze gemacht. Hören Sie Nachrichten, lesen Sie Zeitung, sehen Sie, wie sie sich streiten. Im Prinzip kämpfen sie, um zu überleben. Und sie verlieren immer mehr den Überblick, haben immer mehr mit neuen Problemen zu kämpfen, und immer mehr gerät alles außer Kontrolle.

Aber jetzt genug davon. Eigentlich wollte ich über die Fragen schreiben, die ich mir immer wieder stelle. Worum geht es? Warum existiert alles? Die Menschen und alles hier im Universum. Ich habe sehr früh in meinem Leben damit begonnen, mir diese Fragen zu stellen, und irgendwie bin ich hängen geblieben. Den Großteil meines Lebens verbrachte ich damit, eine vernünftige, schlüssige Antwort zu finden. Ich musste dafür auf viele Dinge verzichten, die für andere selbstverständlich sind, aber ich tat das gern. Denn im Austausch bekam ich immer größere Klarheit darüber, warum das Universum und damit auch wir Menschen existieren. Ich habe zwar keine endgültige Antwort gefunden, aber dafür eine Möglichkeit, die uns Menschen einen Weg in die Zukunft zeigt, und damit eine sichere Klarheit, wohin wir gehen, wie wir gehen sollten und was wir tun sollten, sicher und ohne Zweifel. Dadurch lösen sich alle unsere Probleme.

Das klingt anmaßend, aber so ist es. Nehmen wir an, die Menschen würden ihr Ziel kennen. Sie wüssten, wie es auszusehen hat und wie es zu erreichen ist. Die Zielsetzung und der Weg dorthin wären auf 10 000 Jahre festgelegt. Was würde passieren? Wir alle wüssten, wo es lang geht, was wir zu tun hätten, welche Fehler wir vermeiden müssten. Wir würden nicht länger zweifeln und herumexperimentieren. Wir würden aufhören zu streiten, und jeder würde seinen Beitrag zur Erreichung des Ziels leisten. Schön, nicht wahr? Eine Utopie, werden Sie sagen. Nein, es ist keine Utopie. Es ist die Wahrheit. Es ist zu ereichen, sobald wir wissen, was uns in ferner Zukunft erwartet, was getan werden muss, ohne daran zu zweifeln. Ich wundere mich, dass so wenig davon bis heute getan ist. Ich wundere mich wirklich. Wie lange sollen wir noch blind umherlaufen, den Blick nur auf das gerichtet, was unmittelbar vor unserer Nase liegt? So kurzsichtig unsere Zukunft betrachten, berechnen?

Von unendlichZeit - EvolutionBis unendlich
Ohne die
Menschheit
MenschheitZUKUNFT
unbekannt
VERGANGENHEITHEUTEMORGEN
Erschaffen, begleitet von Zerstörungen.Wollen glücklich sein, aber haben Probleme.Spekulationen mit noch mehr Problemen und Lösungen, begleitet von Zerstörungen.

Sehen wir uns zur Verdeutlichung eine Expedition an. Columbus, zum Beispiel, oder irgendein anderer Entdecker. An erster Stelle steht die Vorbereitung. Alles wird bedacht, Nahrung, Wasser, Waffen und so weiter. Auch der Weg wird, soweit bekannt, geplant. Und dann geht es los. Ich möchte nicht wissen, wie viele dieser Expeditionen nie zurückkamen. Einige waren sicherlich erfolgreich, gut. Aber was war mit denen, die scheiterten? Auf welche Schwierigkeit sind sie gestoßen? Welche Kämpfe und Qualen hatten sie zu erleiden? Und dann, auf einen Schlag, alle tot. Und warum? Weil sie am Anfang ihrer Expedition nicht genügend Wissen über ihr zukünftiges Vorgehen hatten. Und genau hier liegt das Problem. Wir wissen heute nicht genug über unsere Zukunft.

Wir kennen unsere Zukunft nicht.
Wir denken, es soll so sein, und das ist der Irrtum.
Die Zukunft ist schon seit Ewigkeiten vorherbestimmt.
Das haben wir vergessen, und wir sollten sie wieder neu entdecken, neu erkennen. (t.a. 05)

Warum sollte die Menschheit, heute im einundzwanzigsten Jahrhundert, ihre Zukunft nicht kennen?

FINDEN SIE HERAUS, WAS SIE FÜR EINE BESSERE WELT TUN KÖNNEN. (t.a. 1.06)

Und mögen Sie niemals wieder derselbe sein!

Die Technologie des Studierens

Für das Studieren muss eine Bereitschaft zu wissen vorhanden sein, und man muss wissen, warum man studiert. Solange Sie dies nicht geklärt haben, können Sie tatsächlich keine sinnvolle Aktivität daraus machen.

Studieren: genau untersuchen, beobachten, erforschen. Wissen, Kenntnisse erwerben. (t.a. 1.07)

Der Student, der alles darüber weiß

Auf dem Gebiet des Lernens selbst ist das erste Datum und die erste Barriere, die man überwinden muss: Man kann ein Fachgebiet nicht lernen, wenn man denkt, man wisse von Anfang an schon alles darüber.

Wenn jemand entscheiden kann, nicht schon alles über ein Fachgebiet zu wissen, und zu sich selbst sagen kann: „Da gibt es etwas zu lernen, also werde ich es lernen", kann er dieses Hindernis überwinden und ist in der Lage zu lernen.

Student: ein Student ist jemand, der studiert. Er ist ein aufmerksamer und systematischer Beobachter. Ein Student ist jemand, der, ins Einzelne gehend, liest, um zu lernen und dann anzuwenden. Während ein Student studiert, weiß er, dass sein Ziel darin besteht, die Materialien, die er studiert, durch Lesen, Beobachten und Demonstrieren zu verstehen, um sie dann zur Erreichung eines spezifischen Ergebnisses anzuwenden. Er verbindet das, was er studiert, mit dem, was er tun wird (BTB 26 Oct 70 11).

Die Hindernisse beim Studieren

Es braucht jedoch mehr als nur eine Bereitschaft zu lernen, um ein erfolgreicher Student zu sein. Es gibt Fallen, und Studenten müssen wissen, wie man auf effektive Weise lernt, um diese zu überwinden.

Es ist entdeckt worden, dass es drei bestimmte Hindernisse gibt, welche die Studierfähigkeit einer Person und dadurch ihre Fähigkeit, ausgebildet zu werden, blockieren können. Diese Hindernisse bringen in der Tat drei verschiedene Gruppen körperlicher und geistiger Reaktionen hervor.

Wenn man weiß und versteht, was diese Hindernisse sind und wie man mit ihnen umgeht, wird die Fähigkeit, zu studieren und zu lernen, außerordentlich gesteigert.

Das erste Hindernis: Abwesenheit von Masse

In der Studiertechnologie beziehen wir uns auf die Masse und auf die Bedeutung eines Themas. Mit Masse meinen wir die tatsächlichen physikalischen Gegenstände, die Dinge des Lebens. Die Bedeutung eines Themas ist dessen Sinn oder die Ideen oder die Theorie davon.

Ausbildung in Abwesenheit der Masse, mit der die Technologie zu tun haben wird, ist für den Studenten schwierig.

Wenn Sie etwas über Traktoren studieren würden, wäre der Traktor die Masse. Sie könnten in einem Lehrbuch alles über Traktoren studieren: Wie man sie bedient, die verschiedenen Zusatzteile, die verwendet werden können - mit anderen Worten: die ganze Bedeutung. Aber können Sie sich vorstellen, wie wenig Sie verstehen würden, wenn Sie nie wirklich einen Traktor gesehen hätten?

Eine solche Abwesenheit von Masse kann verursachen, dass sich ein Student zerquetscht fühlt. Sie kann der Grund sein, dass er sich verbogen und irgendwie schwindlig, irgendwie tot, gelangweilt und gereizt fühlt.

Fotografien oder Filme können helfen, weil sie ein Versprechen oder eine Hoffnung auf Masse repräsentieren. Aber wenn jemand etwas über Traktoren studiert, bilden die gedruckte Seite und das gesprochene Wort keinen Ersatz für einen wirklichen Traktor!

Das Beheben einer Abwesenheit von Masse

Da nicht jedem, der studiert, die eigentliche Masse zur Verfügung steht, wurden nützliche Hilfsmittel entwickelt, um ein Fehlen von Masse zu beheben. Diese fallen in das Gebiet der Demonstration.

Demonstration kommt vom lateinischen demonstrare: „aufzeigen", „zeigen", „nachweisen".

Der Ausdruck „demonstrieren" wird als „durch praktische Mittel beibringen, genau darlegen oder zeigen" definiert.

Um sich mit Masse zu versorgen, würde man eine Demonstration machen. Eine Art, wie man das tun kann, ist mit einem „Demonstrations-Kit". Ein „Demo-Kit", wie es genannt wird, besteht aus verschiedenen kleinen Gegenständen wie Korken, Flaschendeckeln, Büroklammern, Kugelschreiberkappen, Gummibändern und so weiter. Ein Student kann ein Demo-Kit verwenden,
um die Dinge, die er studiert, darzustellen, und es hilft ihm, Begriffe zu verstehen.

Demo-Kit

Mit einem Demo-Kit kann man alles darstellen: Ideen, Gegenstände, Wechselbeziehungen oder wie etwas funktioniert. Man verwendet einfach diese kleinen Gegenstände, um die verschiedenen Teile von etwas, worüber man studiert, darzustellen. Die Gegenstände können in Beziehung zueinander bewegt werden, um die Mechanismen und Abläufe einer bestimmten Vorstellung aufzuzeigen.

Ein anderes Mittel, wie man etwas demonstrieren kann, ist durch Skizzieren.

Jemand, der an seinem Schreibtisch sitzt und etwas auszuarbeiten versucht, kann das, womit er arbeitet, mit Bleistift und Papier skizzieren oder graphisch darstellen und es so begreifen.

Ein drittes Hilfsmittel, wie man Masse zur Verfügung stellt, um Grundsätze zu klären, besteht darin, Modellier-Knetmasse zu verwenden und damit eine Knetdemonstration oder eine „Knetdemo" eines Grundsatzes zu machen.

Der entscheidende Punkt bei einer Demonstration ist Einfachheit.

Das zweite Hindernis beim Studieren: Ein zu steiler Gradient

Ein Gradient ist eine stufenweise Herangehensweise an etwas, Schritt für Schritt, Stufe um Stufe, wobei jeder Schritt oder jede Stufe alleine leicht erreichbar ist - sodass schließlich komplizierte und schwierige Aktivitäten relativ leicht erledigt werden können. Der Ausdruck Gradient trifft auch auf jeden der Schritte zu, die bei einer solchen Herangehensweise verwendet werden.

Wenn man beim Studieren eines Fachgebietes auf einen zu steilen Gradienten stößt, bewirkt das eine Art Verwirrung oder ein taumeliges Gefühl. Das ist das zweite Hindernis beim Studieren.

Die Abhilfe für einen zu steilen Gradienten liegt darin, auf dem Gradienten zurückzugehen. Finden Sie heraus, wann die Person über das, was sie studiert hat, nicht verwirrt war, und finden Sie dann heraus, welche neue Aktion sie danach begonnen hat. Finden Sie heraus, welche Aktion sie ihrer Meinung nach gut verstanden hat, kurz bevor sie völlig verwirrt wurde.

Sie werden feststellen, dass es in diesem Bereich, in dem Teil, von dem sie meinte, sie hätte ihn gut verstanden, etwas gibt, das sie nicht wirklich verstanden hat.

Sobald das abgeklärt ist, wird der Student wieder in der Lage sein, weiterzumachen.

Das dritte - und wichtigste - Hindernis: das missverstandene Wort

Das dritte und wichtigste Hindernis beim Studieren ist das missverstandene Wort. Ein missverstandenes Wort ist ein Wort, das nicht verstanden oder falsch verstanden wird.

Eine ganz andere Gruppe körperlicher Reaktionen kann hervorgerufen werden, wenn jemand über Wörter hinwegliest, die er nicht versteht. Ein Wort zu übergehen, das nicht verstanden wurde, verursacht ein eindeutiges Gefühl der Leere oder ein Gefühl der Erschöpfung.

Ein Gefühl, „nicht da" zu sein, und eine Art nervöser Hysterie (übermäßiges Angstgefühl) werden darauf folgen.

Das missverstandene Wort entscheidet über Fähigkeit oder Mangel an Fähigkeit.

Über missverstandene Wörter hinwegzustudieren, bringt eine so umfangreiche Reihe geistiger Auswirkungen hervor, dass es der Hauptfaktor für Dummheit und viele andere unerwünschte Zustände ist..

Es gibt zwei bestimmte Phänomene, die von missverstandenen Wörtern herrühren.

Erstes Phänomen

Wenn ein Student ein Wort nicht richtig versteht, so stellt der Abschnitt direkt nach diesem Wort eine Lücke in seinem Gedächtnis dar.

Man kann immer zu diesem Wort direkt vor der Lücke zurückkehren, dafür sorgen, dass dieses Wort verstanden wird, und wie durch ein Wunder feststellen, dass die früher leere Stelle in dem Material, das Sie studieren, jetzt keine Lücke mehr darstellt.

Zweites Phänomen

Eine missverstandene Definition, eine nicht begriffene Definition oder ein undefiniertes Wort können sogar verursachen, dass jemand das Studium eines Fachgebietes aufgibt und einen Kurs oder eine Klasse verlässt. Auf diese Weise wegzugehen, nennt man abhauen.

Eine Person haut nicht notwendigerweise aufgrund von anderen Studierhindernissen ab - z.B. dem Fehlen von Masse oder einem zu steilen Gradienten. Diese bringen einfach körperliche Phänomene hervor. Aber das missverstandene Wort kann einen Studenten veranlassen abzuhauen.

Es gibt eine bestimmte Reihe von Aktionen, die auf ein missverstandenes Wort folgen:

Wenn ein Wort nicht verstanden wird, verfällt der Student in ein Nichtverstehen (Leere) von Dingen, die unmittelbar darauf folgen. Anschließend folgt die Lösung des Studenten für den Zustand der Leere, nämlich sich davon zu distanzieren - das heißt, sich selbst davon abzusondern und sich von der Beteiligung daran zurückzuziehen.

Da der Student jetzt von dem Bereich, den er studierte, getrennt ist, ist es ihm wirklich egal, was er in Bezug auf dieses Gebiet oder damit in Verbindung stehenden Dingen oder Aktivitäten macht. Das ist die Einstellung - getrennt oder anders sein - die vorangeht, bevor man etwas oder jemandem einen Schaden zufügt.

Zum Beispiel wird ein Schüler, der in einem Fach über missverstandene Wörter hinweggegangen ist, sich nicht darum kümmern, was in der Klasse vor sich geht, wird möglicherweise das Fachgebiet bei seinen Kameraden schlecht machen und könnte sogar die Einrichtung im Klassenzimmer beschädigen oder sein Lehrbuch verlieren.

Die Entdeckung der Wichtigkeit des missverstandenen Wortes öffnet in der Tat das Tor zum Verstehen, und es ist das wichtigste Hindernis.

DAS KLÄREN VON WÖRTERN
Ein missverstandenes Wort wird missverstanden bleiben, bis man die Bedeutung des Wortes klärt. Sobald jemand
ein Wort vollständig versteht, bezeichnet man es als geklärt.

Schritte, um ein Wort zu klären

1. Während Sie lesen, sollten Sie ein Wörterbuch zur Hand haben, sodass Sie jedes missverstandene Wort oder Symbol,
auf das Sie stoßen, klären können.

2. Wenn Sie auf ein Wort oder Symbol stoßen, das Sie nicht verstehen, schlagen Sie es in einem Wörterbuch nach.

3. Dann klären Sie alle anderen Definitionen dieses Wortes, wobei Sie jede so lange in Sätzen verwenden, bis Sie jede Definition klar verstehen.

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Wenn ein Wort mehrere verschiedene Definitionen hat, können Sie Ihr Verständnis dieses Wortes nicht nur auf eine Definition beschränken und es als „verstanden" bezeichnen. Sie müssen in der Lage sein, das Wort zu verstehen, wenn es später auf eine andere Weise gebraucht wird.

4. Als Nächstes muss man die Herkunft klären - das ist die Erklärung, woher das Wort ursprünglich kam. Dies wird dazu beitragen, dass Sie ein grundlegendes Verstehen des Wortes gewinnen.

5. Die meisten Wörterbücher geben die Idiome eines Wortes an. Ein Idiom ist eine Wortkombination oder ein Ausdruck, dessen Bedeutung nicht von der normalen Bedeutung eines Wortes abgeleitet werden kann. Beispiel: „Etwas geht ins Auge" ist ein deutsches Idiom, das bedeutet, dass etwas schlecht endet oder üble Folgen hat. Ziemlich viele Wörter der deutschen Sprache haben idiomatische Verwendungen, und diese sind normalerweise in einem Wörterbuch nach den Definitionen des Wortes selbst aufgeführt. Wenn es Idiome für dieses Wort gibt, müssen auch diese geklärt werden.

6. Klären Sie jede andere Information, die über das Wort angegeben wird, wie z.B. Anmerkungen zur Verwendung des Wortes, Synonyme usw., damit Sie ein vollständiges Verstehen des Wortes erlangen.

7. Wenn Sie in der Definition eines Wortes, das Sie klären, einem missverstandenen Wort oder Symbol begegnen, müssen Sie es sofort klären, wobei Sie dieselbe Verfahrensweise verwenden. Dann kehren Sie zu der Definition zurück, die Sie dabei waren zu klären.

EINFACHE WÖRTER
Man könnte zunächst annehmen, dass meist die GROSSEN Wörter oder die technischen Ausdrücke missverstanden werden. Das ist nicht der Fall.

Wörter wie „ein", „der", „sein", „solch" und andere Wörter, die „jeder kennt", treten beim Wortklären häufig als missverstandene Wörter auf.

Man braucht ein großes Wörterbuch, um diese einfachen Wörter vollständig zu definieren. Dies ist eine weitere Eigenartigkeit. Die kleinen Wörterbücher gehen ebenfalls davon aus, dass „jeder weiß, was das Wort bedeutet."

Es ist fast unglaublich, einen Universitätsabsolventen zu erleben, der jahrelang schwierige Fächer studiert hat und dennoch nicht weiß, was „oder", „durch" oder „ein" bedeuten. Man muss es gesehen haben, um es zu glauben.

Wenn Sie nicht lernen können, können Sie nicht herausfinden, wie man irgendetwas tut.

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