I Vorwort I Unbekannt I Anfang I Mensch I Sprache I Daten I Das ich I Auf und Abs I Integrität I Religion I Glücklichsein I Menschenrechte I
I Zustände I Gifte I Kunst I Evolution I Logiken I Axiome I Glossar I

Logiken

Logik - logic - primitive Logik war einwertig. Es wurde angenommen, dass alles das Ergebnis eines göttlichen Willens sei, und dass es keine Verpflichtung gäbe, die Richtigkeit oder Falschheit von irgendetwas zu entscheiden. Die meiste Logik lief lediglich auf die Versöhnung der Götter hinaus. Aristoteles formulierte zweiwertige Logik. Eine Sache sei entweder richtig oder falsch. Diese Art von Logik wird vom reaktiven Verstand verwendet. Heutzutage verwenden Ingenieure eine Art dreiwertige Logik, die die Werte Richtig, Falsch und Vielleicht enthält. Von der dreiwertigen Logik aus springen wir zu einer unendlichwertigen Logik - einem Spektrum, welches von unendlicher Falschheit zu unendlicher Richtigkeit hin verläuft. (NOTL, p. 17)

Logiken, Definitionen, und Axiome, man sollte nicht vergessen, dass diese eigentlich die Epistemologie bilden, die Wissenschaft des Wissens. Sie umfassen unweigerlich verschiedene Gebiete und Wissenschaften. Sie werden hier ohne weitere Erläuterung aufgeführt, aber Sie werden feststellen, dass sie größtenteils für sich selbst sprechen. Es gibt genügend Phänomene, die demonstrieren, dass diese Definitionen, Postulate, Logiken und Axiome aus sich selbst heraus verständlich sind.

Die Logiken sind von den Axiomen nur deswegen getrennt, weil die Axiome selbst dem so ausgewerteten Denksystem entspringen. Das Wort Logiken wird hier verwendet, um Postulate zu bezeichnen, die die organisatorische Struktur der Zuordnung betreffen.

Epistemologie: die; - [engl. epistemology, zu griech. episteme= das Verstehen; Wissenschaft] (Philos.): Wissenschaftstheorie, -lehre; Erkenntnistheorie, -lehre.

Logik 1:

Wissen ist eine vollständige Gruppe oder ein Unterbereich einer Gruppe von Daten, von Spekulationen und von Schlussfolgerungen über Daten oder Methoden der Daten gewinnung.

Logik 2:

Ein Wissensgebäude stellt ein System von geordneten oder nicht geordneten Daten oder Methoden der Daten-gewinnung dar.

Logik 3:

Jedes Wissen, das von irgendeiner Entität wahrgenommen, gemessen oder erfahren werden kann, ist imstande, diese Entität zu beeinflussen.

FOLGESATZ: jenes Wissen, das von irgendeiner Entität oder Entitätenart nicht wahrgenommen, gemessen oder erfahren werden kann, kann diese Entität oder Entitätenart nicht beeinflussen.

Logik 4:

Ein Datum ist ein Symbol für Materie, Energie, Raum oder Zeit oder jeder beliebigen Kombination davon in irgendeinem Universum oder die Materie, die Energie, der Raum oder die Zeit selbst oder jede beliebige Kombination davon in irgendeinem Universum.

Logik 5:

Um Annahmen, Beobachtungen, Probleme und Lösungen zu ordnen, darzulegen, aufzuklären und sie zu kommunizieren, ist eine Definition von Begriffen notwendig.

DEFINITION: Beschreibende Definition: eine, die anhand von Merkmalen in Kategorien einteilt, indem sie existierende Zustände des Seins beschreibt.

DEFINITION: Unterscheidende Definition: eine, die Unähnlichkeit mit existierenden Zuständen des Seins oder Nichtseins vergleicht.

DEFINITION: Assoziative Definition: eine, die Ähnlichkeit mit existierenden Zuständen des Seins oder Nichtseins aufzeigt.

DEFINITION: Aktionsdefinition: eine, die die Ursache und die potenzielle Veränderung des Seinszustandes mittels Existenz, Nichtexistenz, Aktion, Nichtaktion, Zweck oder Fehlen von Zweck beschreibt.

Logik 6

:
Absoluta sind unerreichbar.

Logik 7:

Für die Bewertung von Problemen und ihren Daten sind Gradientenskalen notwendig.

Dies ist das Werkzeug der unendlichkeitswertigen Logik: Absoluta sind unerreichbar. Begriffe wie gut und schlecht, lebendig und tot, richtig und falsch werden nur in Verbindung mit Gradientenskalen verwendet. Auf der Skala von richtig und falsch wäre alles oberhalb von null oder über der Mitte immer mehr richtig, wobei es sich an eine unendliche Richtigkeit annähert, und alles unterhalb der Mitte wäre immer mehr falsch, wobei es sich unendlicher Falschheit annähert. Alle Dinge, die das Überleben des Überlebenden unterstützen, werden für den Über lebenden als richtig betrachtet. Alle Dinge, die vom Gesichtspunkt des Überlebenden aus das Überleben hemmen, können für den Überlebenden als falsch betrachtet werden. Je mehr etwas das Überleben unterstützt, umso mehr kann es für den Überlebenden als richtig betrachtet werden; je mehr eine Sache oder eine Handlung das Überleben behindert, umso mehr ist sie vom Gesichtspunkt desjenigen, der überleben will, falsch.

FOLGESATZ: jedes beliebige Datum besitzt nur relative Wahrheit.

FOLGESATZ: Wahrheit ist relativ zu Umgebungen, Erfahrung und Wahrheit.

Logik 8:

Ein Datum kann nur anhand eines Datums vergleichbarer Größenordnung bewertet werden.

Logik 9:

Ein Datum ist in dem Maße wertvoll, wie es bewertet worden ist.

Logik 10:

Der Wert eines Datums wird anhand des Ausmaßes bestimmt, in dem es dafür sorgt, dass andere Daten eingeordnet werden können (Verhältnis).

Logik 11:

Der Wert eines Datums oder Datengebietes kann durch das Ausmaßfestgestellt werden, in dem es das Überleben fördert oder das Überleben behindert.

Logik 12:

Der Wert eines Datums oder eines Datengebietes wird durch den Gesichtspunkt des Beobachters modifiziert.

Logik 13:

Probleme werden gelöst, indem man sie in Bereiche von ähnlicher Größenordnung und ähnlichen Daten unterteilt, sie mit Daten vergleicht, die schon bekannt oder teilweise bekannt sind, und jeden der Bereiche löst. Daten, die man nicht sofort wissen kann, können gelöst werden, indem man sich dem zuwendet, was bekannt ist, und dessen Lösung verwendet, um den Rest zu lösen.

Logik 14:

In ein Problem oder eine Lösung eingeführte Faktoren, die sich nicht aus den Naturgesetzen herleiten, sondern nur aus autoritärem Befehl, aberrieren dieses Problem oder diese Lösung.

Logik 15:

Die Einführung eines Willkürfaktors in ein Problem oder eine Lösung lädt zur weiteren Einführung von Willkürfaktoren in Probleme und Lösungen ein.

Logik 16:

Bevor ein abstraktes Postulat als brauchbar angesehen werden kann, muss es mit dem Universum verglichen werden, auf das es Anwendung findet, und es muss in die Kategorie der Dinge eingeführt werden, die in diesem Universum wahrgenommen, gemessen oder erfahren werden können.

Logik 17:

In jenen Gebieten, deren Daten am stärksten von autoritativer Meinung abhängen, sind bekannte Naturgesetze am wenigsten enthalten.

Logik 18:

Ein Postulat ist in dem Maße wertvoll, wie es brauchbar ist.

Logik 19:

Die Brauchbarkeit eines Postulates wird zu dem Maße bestimmt, wie es schon bekannte existierende Phänomene erklärt, anhand des Ausmaßes, wie es neue Phänomene vorhersagt, deren Existenzfestgestellt werden wird, wenn man nach ihnen sucht, und zu dem Maße, wie es nicht erforderlich ist, dass Phänomene, die in Wirklichkeit nicht existieren, zur Erklärung des Postulates ins Dasein gerufen werden.

Logik 20:

Eine Wissenschaft kann als ein großes System geordneter Daten betrachtet werden, die Ähnlichkeit in der Anwendung haben und die von Grundpostulaten deduziert oder induziert worden sind.

Logik 21:

Die Mathematik besteht aus Methoden des Postulierens oder Lösens von realen oder abstrakten Daten in jedem beliebigen Universum und des Integrierens von Daten, Postulaten und Lösungen durch Symbolisierung.

Logik 22:

Der menschliche Verstand* ist ein Beobachter, Postulierer, Erschaffer und ein Speicherplatz von Wissen.

* Der menschliche Verstand umfasst definitionsgemäß die Bewusstseinseinheit des lebenden Organismus, den Beobachter, den Datenverarbeiter, den Geist, den Erinnerungsspeicher, die Lebenskraft und den individuellen Motivierer des lebenden Organismus. Der Begriff des menschlichen Verstands wird in Unterscheidung zum Begriff des Gehirns verwendet welches als durch den Verstand gesteuert betrachtet werden kann.

Logik 23:

Der menschliche Verstand ist ein Servo-Mechanismus für jede Mathematik, die vom menschlichen Verstand entwickelt oder verwendet wird.

POSTULAT: Der menschliche Verstand und Erfindungen des menschlichen Verstands sind in der Lage, alle beliebigen Probleme, die direkt oder indirekt wahrgenommen, gemessen oder erfahren werden können, zu lösen.

FOLGESATZ: Der menschliche Verstand ist imstande, das Problem des menschlichen Verstands zu lösen. Die Grenze der Lösungen dieser Wissenschaft liegt zwischen den Fragen, warum das Leben überlebt und wie das Leben überlebt. Es ist möglich, die Lösung dafür zu finden, wie das Leben überlebt, ohne zu lösen warum das Leben überlebt.

Logik 24:

Die Lösung der philosophischen, wissenschaftlichen und humanwissenschaftlichen Studiengebiete (wie zum Beispiel Wirtschaft, Politik, Soziologie, Medizin, Kriminologie usw.) hängt in erster Linie von der Lösung der Probleme des menschlichen Verstands ab.

Anmerkung:

Die Lösung der Tätigkeiten des Verstands selbst könnte als der primäre Schritt zur Lösung der allgemeinen Tätigkeiten des Menschen angesehen werden. Die Logiken führen daher bis zu dieser Stelle und setzen sich dann als Axiome über den menschlichen Verstand fort, die als relative Wahrheiten durch viele neu entdeckte Phänomene bewiesen werden. Die nachfolgenden Axiome von Logik 24 an gelten nicht weniger für die verschiedenen „-ologien" als für die Deaberrierung oder Verbesserung der Arbeitsweise des Verstands. Es sollte nicht angenommen werden, dass die folgenden Axiome dem Aufbau irgendeiner so begrenzten Sache wie einer Therapie gewidmet sind, die lediglich nebensächlich zur Lösung der menschlichen Aberration und solcher Dinge wie psychosomatischer Krankheiten dient. Diese Axiome sind zu einer solchen Lösung imstande, wie nachgewiesen worden ist, aber eine derart begrenzte Anwendung würde auf ein sehr beschränktes Gesichtsfeld schließen lassen.

I Vorwort I Unbekannt I Anfang I Mensch I Sprache I Daten I Das ich I Auf und Abs I Integrität I Religion I Glücklichsein I Menschenrechte I
I Zustände I Gifte I Kunst I Evolution I Logiken I Axiome I Glossar I