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Glossar


A

AA - Abkürzung für Anonyme Alkoholiker; eine Organisation von Alkoholikern (Menschen, die unter gewohnheitsmäßigem oder zwanghaftem Genuss von alkoholischen Getränken im Übermaß leiden), deren Zweck es ist, nüchtern zu bleiben und anderen dabei zu helfen, „für jeweils einen Tag" vom Alkoholismus loszukommen.

Aberration - ein Abweichen vom vernünftigen Denken oder Verhalten. Im Wesentlichen bedeutet es, sich zu irren, Fehler zu machen, oder spezifische, fixe Ideen zu haben, die nicht wahr sind. Das Wort wird auch in seinem wissenschaftlichen Sinn verwendet. Es bedeutet das Abweichen von einer geraden Linie. Wenn eine Linie von A nach B gehen soll, dann würde sie, wenn sie aberriert, von A zu einem anderen Punkt gehen, von dort zu einem anderen Punkt, dann wiederum zu einem anderen Punkt usw., bis sie schließlich bei B ankommt. Im wissenschaftlichen Sinn verstanden, bedeutet Aberration auch das Fehlen von Geradlinigkeit oder krumme Wahrnehmung, z.B. ein Mann sieht ein Pferd, ist jedoch der Ansicht, er sähe einen Elefanten. Aberriertes Verhalten ist falsches oder nicht durch Vernunft gestütztes Verhalten. Aberration ist geistiger Gesundheit entgegengesetzt, die ihr Gegenteil ist. Aus dem Lateinischen aberrare, fortwandern, von lat. ab - fort, und errare - wandern.

Absperrung: ein versteckter Bereich oder ein verstecktes Geschehnis auf der Zeitspur. Das Vorhandensein eines Vorhangs zwischen dem „Ich" und irgendeinem Datum in den Standard-Gedächtnisbanken.

Adler: Alfred Adler (1870-1937), ein Psychologe und Psychiater aus Wien, der sich der Freud'schen Betonung von Sex entgegenstellte und seine eigene Theorie des Minderwertigkeitskomplexes weiterentwickelte, um psychopathische Fälle zu erklären.

Andersen: Hans Christian Andersen (1805-1875), dänischer Schriftsteller. Sein Beitrag zur Weltliteratur wurden seine „Märchen", die zum ersten Mal 1835 erschienen. Sie sind in etwa 80 Sprachen übersetzt worden.

Anstrengung: die körperliche Krafterscheinung von Bewegung. Eine jähe Anstrengung gegen ein Individuum ruft Schmerz hervor. Eine mühsame Anstrengung ruft Unbehagen hervor. Anstrengung kann vom Preclear zurückgerufen und wieder erlebt werden. Kein Preclear unter 2,5 sollte aufgefordert werden, Anstrengung als solche zu verwenden, weil er nicht in der Lage ist, mit ihr umzugehen, und in ihr stecken bleiben wird. Der wesentliche Teil eines schmerzhaften Faksimiles ist seine Anstrengung, nicht seine Wahrnehmungen.

As-isen (as-is): irgendetwas genau so anschauen, wie es ist, ohne irgendwelche Verzerrungen oder Lügen; im gleichen Augenblick wird es verschwinden und nicht mehr existieren (Scn AD).

As-is-ness (as-is-ness): einer der vier Zustände des Daseins. Es ist der Zustand der unmittelbaren Erschaffung ohne Fortdauer und der Zustand des Daseins, der in dem Augenblick der Erschaffung und dem Augenblick der Zerstörung besteht und der sich von anderen Betrachtungen dadurch unterscheidet, dass er kein Überleben enthält (Scn AD).

Auditieren: die Schritte eines Prozesses, Verfahrens usw. (an jemandem oder etwas) ausführen.

Auditor: jemand, der zuhört und berechnet; eine Person, die darin ausgebildet und qualifiziert ist, Prozesse und Verfahren an Menschen für deren Verbesserung anzuwenden. Das Wort Auditor kommt vom Lateinischen audire, was „hören" oder „zuhören" bedeutet.

Axiome (axioms): Axiome sind Betrachtungen, über die Übereinstimmung besteht. Das sind die zentralen Betrachtungen, die vereinbart worden sind. Es sind Betrachtungen. Die Wörterbuchdefinition eines Axioms ist: eine offensichtliche (selbstverständliche, keinen Beweis brauchende) Wahrheit. Keine Definition könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Eine Wahrheit kann von vornherein nicht offensichtlich sein, weil sie eine Statik ist. Daher gibt es also keine Offensichtlichkeit in irgendeiner Wahrheit. Es gibt keine offensichtliche Wahrheit, es hat niemals eine gegeben und es wird niemals eine geben. Es gibt jedoch offensichtliche Übereinstimmung, und eben das ist ein Axiom (5501C21).

B

Brot: Bezugnahme auf die Praxis im alten Rom, Menschen zu essen zu geben und offizielle öffentliche Unterhaltung (zirzensische Spiele in der Arena) zu bieten, um Unruhen vorzubeugen.

Button: irgendeines vor allem derjenigen Dinge, die jedes menschliche Wesen aberrierend findet und die alle gemeinsam haben; irgendeine der Hauptschwierigkeiten, die Menschen haben. Dazu gehören beispielsweise Überleben, Rechthaben, Verantwortung, Eigentümerschaft, Wahrheit, Vertrauen und die anderen Buttons in der Tabelle der Einstellungen, die auf der Seite „Zustände" aufgeführt sind.

Clear: ein äußerst missverstandener Seinszustand. Das Wort wurde zuvor mit anderen Bedeutungen verwendet und fälschlicherweise als Absolutheit aufgefasst. Es wird immer noch verwendet, hier als Elektronik-Jargon (das Wort ist den elektronischen Computern oder üblichen Büro-Addiermaschinen entnommen und beschreibt eine Aktion, die dem Auslöschen [was im Englischen „clearing" genannt wird] vergangener Berechnungen von der Maschine ähnelt). Es kann auf eine Kette, ein Geschehnis oder eine Berechnung Anwendung finden. Ein Clear ist ein Wesen, das seinen eigenen reaktiven Verstand nicht mehr hat. Er ist eine unaberrierte Person und ist insofern rational, als dass er die bestmöglichen Lösungen findet, die ihm anhand der Daten, die er hat, und von seinem Gesichtspunkt aus möglich sind.

D

Dasein: das Vorhandensein, Bestehen, Existieren. Das bloße empirische Vorhandensein einer Sache od. eines Menschen.

Dogmatik: wissenschaftliche Darstellung der (christlichen) Glaubenslehre. (Unkritisches) Festhalten am Anspruch der absoluten Gültigkeit. Wahrheit erhebende Aussage, Lehrmeinung.

Doppelte Terminale (double terminals): 1) man macht ein Mock-up von vier Exemplaren derselben Person oder zwei von einer und zwei von einer andere Person, so dass man vier Terminale mit einer identischen Linie erhält (Sep Lect 13, 5304CM07). 2) diese Terminale liefern nur zwei Linien. Diese zwei Linien werden sich gegeneinander entladen (Scn 8-8008, p. 32).

Duplikation (duplication): Ursache, Entfernung, Wirkung, wobei es bei der Wirkung dieselbe Sache ist wie bei der Ursache (5411CM01).

Dynamik (dynamisch, zu griech. dynamikós = mächtig, wirksam): Lehre vom Einfluss der Kräfte auf die Bewegungsvorgänge von Körpern. Auf Veränderung, Entwicklung gerichtete Kraft, Triebkraft. Beim lebenden Organismus sind das Triebkräfte (Antriebe, Impulse, Dränge), die ihm Leben geben. Es sind Motive oder Motivationen.

E

Energie (energy): 1) Energie bedeutet einfach Bewegungspotential oder Kraft. Es ist potenzielle oder tatsächliche Bewegung oder Kraft (SH Spec 84, 6612C13). 2) postulierte Partikel im Raum (PXL, p. 150).

Engramm - ein geistiges Eindrucksbild (eine geistige Kopie von jemandes Wahrnehmungen irgendwann in der Vergangenheit), das die Aufzeichnung einer Erfahrung ist, die Schmerz, Bewusstlosigkeit und eine wirkliche oder eingebildete Bedrohung gegen das Überleben enthält. Es ist eine Aufzeichnung im reaktiven Verstand von etwas, das einem Individuum in der Vergangenheit tatsächlich zugestoßen ist und das Schmerz und Bewusstlosigkeit enthalten hat, die beide im Engramm aufgezeichnet sind. Es muss definitionsgemäß Aufprall oder Verletzung als Teil seines Inhalts haben (HCOB 23 Apr 69). Engramme sind eine vollständige Aufzeichnung bis hin zum letzten haargenauen Detail jeder Wahrnehmung im Moment einer teilweisen oder vollständigen Bewusstlosigkeit. Siehe auch „Reaktiver Verstand" in diesem Glossar.

Engramm-Befehl (engram command): irgendeine Redewendung, die in einem Engramm enthalten ist (DMSMH Gloss).

Entheta (entheta): enturbuliertes Theta (Denken oder Leben). Es bezieht sich vor allem auf Kommunikationen, die, da sie auf Lügen und Verwirrungen basieren, verleumderisch, abrupt oder zerstörerisch sind in dem Versuch, eine Person oder Gruppe zu überwältigen oder zu unterdrücken (Scn AD).

Entität (entity): etwas, das eine wirkliche und eigenständige Existenz besitzt, entweder tatsächlich oder im Verstand; irgendetwas mit eigener Wirklichkeit (The World Book Dictionary).

entsprechende Terminale - matched terminals - entsprechende Terminale macht man folgendermaßen: man läßt den PC dem PC gegenüberstehen oder seinen Vater seinem Vater gegenüberstehen; mit anderen Worten, jeweils zwei von irgend etwas, wobei das eine dem anderen gegenübersteht. Diese beiden Dinge werden sich gegenseitig ineinander entladen. Somit wird die Schwierigkeit wegauditiert. (Scn 8-8008, p. 127) - Siehe auch „doppelte Terminale".

Enturbulieren (enturbulate): verursachen, „turbulent" (wirbelnd, stürmisch, aufrührerisch) oder aufgeregt und gestört zu sein.

Emotion: der Katalysator, der vom Kontrollzentrum benutzt wird, um körperliche Aktionen zu kontrollieren. Das Relais-System, das, via Drüsen, zwischen dem „Ich" und dem Selbst und, durch das Denken, zwischen anderen geschaltet ist. Die hauptsächlichen Emotionen sind Glücklichsein, bei dem man den eigenen Zielen gegenüber zuversichtlich ist und Freude daran hat, sowie Vertrauen in die eigene Kontrolle über die Umgebung; Langeweile, bei der man Zuversicht und Richtung verloren hat, aber nicht besiegt ist; Antagonismus, bei dem man seine Kontrolle bedroht sieht; Wut, bei der man danach strebt, das zu zerstören, was bedroht, und das - abgesehen von Zerstörung - ohne gute Führung anstrebt; versteckte Feindseligkeit, bei der man zu zerstören versucht, während man seinem Angriffsziel versichert, dass man das nicht versucht; Furcht, bei der man veranlasst wird zu fliehen; Gram, wobei man Verlust erkennt; Apathie, bei der man Versagen auf allen Dynamiken akzeptiert und Tod vortäuscht. Andere Emotionen stellen ein mehr oder weniger großes Ausmaß der genannten dar. Scham oder Verlegenheit sind Emotionen, die Gruppen oder zwischenmenschlichen Beziehungen eigen sind, sich auf einer Stufe mit Gram befinden und den Verlust der Position in einer Gruppe bedeuten. Emotion ist das Drüsensystem parallel zu Bewegung, und jede Emotion spiegelt die Handlung wider, Bewegung gegenüber zu gewinnen oder zu verlieren. Auf einer hohen Stufe schickt man Bewegung zurück; auf einer mittleren Stufe hält man Bewegung fest; auf einer tieferen Stufe fegt Bewegung durch einen hindurch und über einen hinweg.

Epizentrentheorie (epicenter theory): die Theorie der Epizentren besagt lediglich, dass es eine Entwicklung der Befehlsstellen gibt und dass diese Befehlsstellen im Organismus strukturell sichtbar bleiben. Man kann sie im Organismus finden, und noch immer verhalten sie sich als Befehlsstellen niederer Ordnung, mit anderen Worten als Kontrollzentren (5110CM11B). Siehe auch „Epizentrum".

Epizentrum (epicenter): Teile des Körpers wie die sog. „Musikantenknochen" oder jegliche „judoempfindlichen" Punkte: die Seiten des Halses, die Innenseite des Handgelenkes, die Stellen, auf die die Ärzte klopfen, um herauszufinden, ob ein Reflex vorhanden ist. Diese Dinge sind Nebengehirne, die wahrscheinlich auf der Evolutionslinie mitgenommen wurden. Sie üben eine Kontrollwirkung auf den Körper und auf die Person aus (PAB 2).

Erkenntnis (cognition) 1) As-isen von Aberration mit einem Sich-klar-werden über das Leben (HCOB 26 Apr 71 1). 2) eine Origination des PCs, die anzeigt, dass ihm etwas „klar geworden ist". Eine Aussage von der Art: „Junge noch mal, ahaaa …" (HCOB 14 May 69 11). 3) etwas, das ein PC plötzlich versteht oder was ihm aufgeht. „Na also, hat man so was schon erlebt!" (HCOB 25 Feb 60). Abk.: Cog. 4) durch geistige Verarbeitung von Eindrücken u. Erfahrungen gewonnene Einsicht.

Ethik (ethics): Vernünftigkeit in Bezug auf die höchste Ebene des Überlebens für den einzelnen, die zukünftige Rasse, die Gruppe und die Menschheit und die anderen Dynamiken zusammengenommen. Ethik ist die Vernunft und Erwägung in Bezug auf optimales Überleben (Scn AD).

Ethikzustände (ethic conditions): der Ausdruck („Zustand") bedeutet auch die Ethikzustände (Verwirrung, Verrat, Feind, Zweifel, Belastung, Nichtexistenz, Gefahr, Notlage, Normal, Überfluss, Machtwechsel, Macht). Die Verfassung oder der Zustand, in dem sich irgendeine Person, Gruppe oder Unternehmung befindet, kann auf dieser Skala der Zustände eingetragen werden, welche das Ausmaß des Erfolges oder des Überlebens dieser Person, Gruppe oder Unternehmung zu irgendeinem gegebenen Zeitpunkt aufzeigt.

F

Faksimile (facsimile) 1) jedes geistiges Bild, das unwissentlich erschaffen wird und Teil der Zeitspur ist, ist ein Faksimile, sei es ein Engramm, Secondary, Lock oder ein Augenblick des Vergnügens (HCOB 15 May 63). 2) ein Energiebild, das durch einen Thetan oder die Maschinerie des Körpers von der Unwelt im physischen Universum gemacht wird. Es ist wie eine Fotografie. Es besteht aus geistiger Energie und bedeutet Kopie vom physischen Universum (PAB 99). Ein Faksimile ist eine Gedächtnisaufzeichnung für eine begrenzte Zeitperiode. Man ist der Ansicht, dass das Gedächtnis eine Statik ohne Wellenlänge, Gewicht, Masse oder Position im Raum ist (mit anderen Worten, eine wahre Statik), das jedoch den Eindruck der Zeit des Raumes, der Energie und der Materie erhält. Man wurde durch eine sorgfältige Untersuchung der Phänomene des Denkens und des Verhaltens des menschlichen Verstands zu dieser Schlussfolgerung geführt. Die Schlussfolgerung selbst ist ein Postulat, das verwendet wird, weil es äußerst nützlich und funktionsfähig ist. Es ist eine Stufe in der Forschung, dass ein Faksimile so beschrieben werden kann. Die Beschreibung ist mathematisch, und sie ist abstrakt und mag den Tatsachen entsprechen oder auch nicht. Wenn eine Gedanken-Aufzeichnung so betrachtet wird, lösen sich die Probleme des Verstands schnell. Von Faksimiles wird gesagt, dass sie „gespeichert" werden. Sie wirken auf die Schalttafel im physikalischen Universum, die Gehirn genannt wird, sowie auf das Nerven- und Drüsensystem ein, um Aktion zu kontrollieren. Sie scheinen nur deshalb Bewegung und Gewicht zu haben, weil Bewegung und Gewicht in ihnen aufgezeichnet sind. Sie sind nicht in den Zellen gespeichert. Sie wirken auf die Zellen ein. Dies ist durch die Tatsache bewiesen, dass eine Energie, die vor langer Zeit zu einem Faksimile wurde, erneut kontaktiert werden kann und sich beim Kontaktieren als heftig herausstellt. Schmerz wird als ein Faksimile gespeichert. Alter Schmerz kann erneut kontaktiert werden. Alter Schmerz in Faksimile-Form oder alte Emotionen in Faksimile-Form können sich selbst der Gegenwart auf solche Weise wieder aufdrängen, dass sie den Körper verformen oder diesen anderweitig physisch schädigen. Sie können zum letzten Zeitpunkt zurückgehen, als Sie sich verletzt haben, und dort den Schmerz dieser Verletzung finden und erneut erleben, es sei denn, Sie sind sehr abgesperrt. Sie können Bemühungen und Anstrengungen, die Sie unternommen haben oder die in der Vergangenheit gegen Sie unternommen wurden, wiedererlangen. Die Zellen selbst, die eine begrenzte Lebensdauer haben, sind jedoch seit langem ersetzt worden, obwohl der Körper weiterexistiert. Daher kommt die Faksimile-Theorie. Das Wort Faksimile wird benutzt, um auf einen ähnlichen Gegenstand anstatt auf den Gegenstand selbst Bezug zu nehmen. Sie können sich ein Erinnerungsbild eines Elefanten oder einer Fotografie zurückrufen. Der Elefant und die Fotografie sind nicht mehr da. Ein Faksimile von ihnen ist in Ihrem Verstand gespeichert. Ein Faksimile ist vollständig, wobei jede Wahrnehmung der Umgebung, als dieses Faksimile gemacht wurde, vorhanden ist, einschließlich Seh-, Geräusch-, Geruchs-, Geschmacks-, Gewichtswahrnehmung, Wahrnehmung der Gelenkposition und so weiter, mehr als fünfzig Wahrnehmungen. Nur weil Sie sich Bewegung oder diese Wahrnehmungen nicht zurückrufen können, bedeutet das nicht, dass sie nicht vollständig und in Bewegung, mit jedem Wahrnehmungskanal, den Sie zu jener Zeit hatten, aufgezeichnet wurden. Es bedeutet, dass Sie eine Barriere zwischen das Faksimile und die Rückrufmechanismen Ihrer Kontrollzentren gesetzt haben. Es gibt Faksimiles von allem, was Sie in Ihrem ganzen Leben erlebt haben und von allem, was Sie sich vorgestellt haben.

Freud: Sigmund Freud (1856-1939), österreichischer Arzt und Begründer der Psychoanalyse, einem System der mentalen Therapie, das im Jahre 1894 entwickelt wurde. Freud glaubte, dass psychologische Probleme auf verdrängte Erfahrungen der Kindheit zurückgeführt werden könnten, insbesondere auf verdrängte sexuelle Wünsche. Er vertrat auch die Vorstellung, dass Träume Hinweise über die Beschaffenheit von psychologischen Problemen gäben.

G

Geist: denkendes Bewusstsein des Menschen, Verstandeskraft, Verstand.

Gedanken: die Faksimiles, die man von seinen verschiedenen Umgebungen aufgezeichnet hat, und die Faksimiles, die jemand mit seinen Vorstellungen erschuf, ihre Neukombinierung, Auswertungen und Schlussfolgerungen, mit dem Ziel, Handlung oder Nicht-Handlung oder mögliche Handlung zu bestimmen. Denken wird auch verwendet, um einen Prozess zu bezeichnen, der Aufzeichnungen auf der Bewusstseinsstufe im Unterschied zu Aufzeichnungen auf der Nicht-Bewusstseinsstufe behandelt.

Gegenanstrengung: Anstrengung wird folgendermaßen unterteilt: die Anstrengung der Person selbst und die Anstrengung der Umwelt (physikalisch) gegen ein Individuum. Die eigene Anstrengung des Individuums wird einfach als Anstrengung bezeichnet. Die Anstrengungen der Umgebung werden Gegenanstrengungen genannt.

Genetisch: durch die Protoplasma-Linie, durch Faksimiles und durch MEST-Formen ist das Individuum von einem vergangenen Beginn im gegenwärtigen Zeitalter angekommen. Genetisch bezieht sich auf die Protoplasma-Linie von Vater und Mutter zum Kind, vom erwachsenen Kind zu einem neuen Kind und so weiter.

Gibbon: Edward Gibbon (1737-1794), englischer Historiker, der „Die Geschichte des Verfalls und Untergangs des Römischen Reiches" schrieb, eine Geschichte, die zu einer der klassischen Arbeiten für Geschichtsliteratur in englischer Sprache wurde. Diese Arbeit wurde in drei Zeitabschnitte aufgeteilt und deckt insgesamt dreizehn Jahrhunderte ab.

Gradientenskala: eine Zustandsskala, die von null bis zur Unendlichkeit abgestuft ist. Auf einer Realitätsskala wäre alles, was oberhalb von null oder der Mitte läge, in zunehmendem Maße real, wobei es einer unendlichen Realität nahe käme, und alles, was unterhalb von null oder der Mittellinie läge, wäre in zunehmendem Maße unreal, sich einer unendlichen Unrealität annähernd. Absoluta werden als unerreichbar betrachtet.

Gut <Adj. besser, best...> (mhd., ahd. guot, urspr. = [in ein Gefüge] passend, verw. mit Gatter, Gitter): 1) den Ansprüchen genügend; von zufrieden stellender Qualität, ohne nachteilige Eigenschaften od. Mängel. 2) Gut ist relativ. Es ist nur so lange gut, wie das Besser nicht ereicht ist. Erreicht das Besser eine höhere Qualität, dann ist das Gut nicht mehr gut, sondern unbrauchbar und schlecht. Das Gut existiert nur dann, wenn man keine Vergleiche anstellt, anstellen kann oder darf. Sobald man einen Vergleich anstellt, findet man das Besser. Die logische Schlussfolgerung wäre also: Gut existiert tatsächlich nicht. Was existiert, ist eine Übereinstimung darüber, dass etwas gut ist (t.a. von 82 Ev).

J

Jung: Carl Gustav Jung (1875-1961), Schweizer Psychologe und Psychiater; eine der maßgebenden psychiatrischen Autoritäten seiner Zeit. Seine Differenzen mit Freud lagen im Bereich der Libido-Theorie (Energie oder treibende Kraft) als ein Wille zum Leben im Gegensatz zu einem Anzeichen des sexuellen Instinkts, und er behauptete, dass eine Neurose eher durch die Analyse des gegenwärtigen Problems des Patienten und durch ungenügende „Anpassung" als durch das Aufstöbern von Kindheitsfixierungen und -konflikten verstanden werden soll.

K

Kette: eine Serie von Geschehnissen ähnlicher Natur oder ähnlichen Inhalts.

Klären: die Handlung, einen Gedankeneindruck oder eine Reihe von Eindrücken oder Beobachtungen in der Vergangenheit oder ein Postulat, eine Emotion, eine Anstrengung oder ein gesamtes Faksimile abzuschwächen oder zu einem Release zu bringen. Der Preclear hört entweder auf, am Faksimile (Erinnerung) festzuhalten, oder das Faksimile selbst wird abgeschwächt.

Konfrontieren (confronting): 1) die Fähigkeit, bequem da zu sein und wahrzunehmen (HCOB 2 Jun 71 1). 2) ins Auge sehen, ohne zurückzuschrecken oder auszuweichen (HCOB 4 Jan 73). 3) Konfrontieren ist ein Ergebnis und ein Endprodukt. Es ist an sich nicht ein Tun, sondern eine Fähigkeit (SH Spec 21, 6106C27).

Krag Jörgensen: ein Militärgewehr, das 1889 entwickelt und von Dänemark und Norwegen übernommen wurde. Eine veränderte Version wurde von den Vereinigten Staaten übernommen und war von 1892 bis 1903 die Standardwaffe. Das Gewehr ist nach den Erfindern Kapitän O. Krag und Kapitän E. Jörgensen aus Norwegen benannt.

L

Libido-Theorien: Bezugnahme auf die Libido-Theorie, die 1894 von Sigmund Freud hervorgebracht wurde und besagt, dass alle Lebensimpulse und Verhaltensweisen durch Sexualität motiviert sind.

Lock: ein analytischer Moment, der den Wahrnehmungseindrücken des Engrammes ähnelt und dadurch das Engramm restimuliert oder in Aktion versetzt, wobei die Wahrnehmungseindrücke der Gegenwart vom reaktiven Verstand fälschlicherweise so interpretiert werden, dass der gleiche Zustand, der früher einmal körperlichen Schmerz verursacht hat, jetzt wieder vorliegen würde. Siehe auch „Reaktiver Verstand“ in diesem Glossar.

Lock Scanning: ein Prozess, der beim Preclear an einem Punkt in der Vergangenheit beginnt, mit dem er festen Kontakt hergestellt hat, und ihn hinauf durch alle ähnlichen Geschehnisse bringt, ohne sie in Worte zu fassen. Dies wird immer wieder gemacht, wobei man jedes Mal versucht, bei einem früheren Geschehnis derselben Art anzufangen, bis der Preclear bezüglich des Themas der Kette extrovertiert. Es ergeben sich oft Boil-offs, in denen der Preclear einzuschlafen scheint. Vermeiden Sie Boil-offs, denn sie sind nicht therapeutisch und werden schließlich zu einer herabgesetzten Tonstufe führen. Boil-offs sind die Entschuldigung eines faulen Auditors, untätig zu sein, und bedeuten, dass Faksimiles in so ernsthaftem Konflikt stehen, dass sie sich nicht lösen werden, ohne zuerst Postulate zu lösen. Lock-Scanning ist eine standardisierte Übung, die auf ein Zeichen anfängt und damit endet, dass der Preclear sagt, er sei wieder in der Gegenwart. Es kann auf jedes Thema durchgeführt werden. Nur oberhalb von 2,0 (auf der Tonskala).

Logik (logic): primitive Logik war einwertig. Es wurde angenommen, dass alles das Ergebnis eines göttlichen Willens sei, und dass es keine Verpflichtung gäbe, die Richtigkeit oder Falschheit von irgendetwas zu entscheiden. Die meiste Logik lief lediglich auf die Versöhnung der Götter hinaus. Aristoteles formulierte zweiwertige Logik. Eine Sache sei entweder richtig oder falsch. Diese Art von Logik wird vom reaktiven Verstand verwendet. Heutzutage verwenden Ingenieure eine Art dreiwertige Logik, die die Werte Richtig, Falsch und Vielleicht enthält. Von der dreiwertigen Logik aus springen wir zu einer unendlichwertigen Logik - einem Spektrum, welches von unendlicher Falschheit zu unendlicher Richtigkeit hin verläuft (NOTL, p. 17).

M

Magischer Heilkristall: ein Kristall, von dem der australische Medizinmann glaubt, dass er magische Eigenschaften besäße, und den er bei seinen Heilungsbemühungen verwendet.

MEST: ein zusammengesetztes Wort, das aus den Anfangsbuchstaben der englischen Wörter „matter", „energy", „space" und „time" (Materie, Energie, Raum und Zeit) gebildet und für das physikalische Universum geprägt wurde. Theta wird nicht als zum physikalischen Universum zugehörig angesehen, wird jedoch auch nicht unbedingt als dem physikalischen Universum nicht zugehörig angesehen.

MEST Processing: Processing, das sich mit der Wurzel der Aberration und des körperlichen Zustandes beschäftigt, indem es eher nach körperlichen Erscheinungen als nach Wörtern verlangt. Beim MEST-Processing-Verfahren können mehrere Herangehensweisen verwendet werden. Eine kann damit beginnen, dass man nach einer Zeit fragt, als dem Preclear ein Gegenstand weggenommen wurde; der Auditor ist an dem tatsächlichen Weggehen des Gegenstandes interessiert, nicht an den Wörtern, die das Weggehen begleiten. Oder man kann auch Zeiten finden, als der Preclear seine Hand von Gegenständen zurückzog. Eine so einfache Handlung kann Hunderte von Locks angesammelt haben, als der Preclear seine Hand von einem Gegenstand zurückzog. Ein Satz, der das Zurückziehen der Hand beschreibt, ist nicht halb so wichtig und wird nicht einmal als Teil dieser Kette betrachtet. MEST-Processing reicht in diese Ebene hinein, die unterhalb der Sprache liegt, und auditiert die Person im physikalischen Universum.

Missemotion: ein in Dianetik und Scientology geprägtes Wort, das oft frei verwendet wird, um sich auf irgendetwas zu beziehen, das unangenehme Emotion darstellt, wie zum Beispiel Antagonismus, Wut, Furcht, Gram, Apathie oder ein Gefühl des Totseins. Die volle Bedeutung von Missemotion ist eine Emotion oder eine emotionale Reaktion, die der gegenwärtigen Situation gegenüber unangemessen ist. Es kommt von miss- (falsch) + Emotion. Wenn man sagt, jemand sei missemotional, bedeutet das, dass die Person nicht die Emotion zeigte, die den tatsächlichen Umständen der Situation angemessen war. Missemotional zu sein, ist synonym mit irrational sein. Man kann die Rationalität einer Person relativ gut nach der Richtigkeit der Emotion beurteilen, die sie in gewissen Umständen zeigt. Fröhlich und glücklich zu sein, wenn die Umstände nach Freude und Glück verlangen, ist rational. Gram zu zeigen, ohne dass es in der Gegenwart dafür ausreichend Ursache gibt, ist irrational.

Mock-up (mock-up): Ein Mock-up ist etwas, das der Thetan hinsetzt, und wovon er sagt, dass es da ist.

Motivation: der Drang, der motiviert; ein Wunsch, Angst, Beweggründe usw., die eine Person dazu veranlassen, auf eine bestimmte Weise zu handeln.

N

Neurose: ein Zustand, in dem eine Person in Bezug auf irgendein Gebiet geisteskrank oder gestört ist (im Gegensatz zur Psychose, bei der eine Person einfach im Allgemeinen geisteskrank ist).

Nichtsein: ein Akzeptieren von Kontrolle durch die Umgebung und sogar Verzicht auf die Kontrolle über einen selbst. Siehe auch „Sein" in diesem Glossar.

Originalität: auf bestimmten schöpferischen Einfällen, eigenständigen Gedanken o.Ä. beruhende Besonderheit; einmalige Note.

P

Paulus: Sankt (der heilige) Paulus (ca. 3 n. Chr. - 68 n. Chr.), einer der bedeutendsten Führer der frühen christlichen Kirche. Nach einer Vision bekehrte sich der anfängliche Feind und Verfolger der Christen zum Christentum. Den Rest seines Lebens verbrachte er mit Predigen und dem Gründen von Kirchen. Das Neue Testament enthält viele der Epistel (Briefe), die Paulus an die frühen Christengemeinden schrieb. Letztlich wurde er festgenommen, in Rom vor Gericht gestellt und hingerichtet.

Philosophie: das Streben nach Erkenntnis über den Sinn des Lebens, das Wesen der Welt u. die Stellung des Menschen in der Welt. Liebe zum Wissen.

Pionier: jmd., der auf einem bestimmten Gebiet bahnbrechend ist; Wegbereiter.

Postulat: eine Schlussfolgerung, Entscheidung oder ein Beschluss, vom Individuum selbst aus seiner eigenen Selbstbestimmung heraus aufgrund von Daten der Vergangenheit gemacht, ob bekannt oder unbekannt. Ein Postulat ist stets bekannt. Es wird aufgrund der Auswertung von Daten durch das Individuum oder eines Impulses ohne Daten gemacht. Es löst ein Problem der Vergangenheit, entscheidet über Probleme oder Beobachtungen der Gegenwart oder setzt ein Muster für die Zukunft hin (Scn AD). Siehe auch „Postulieren“ in diesem Glossar.

Postulieren: über ein Problem Schlussfolgerungen aufstellen, darüber entscheiden oder es lösen oder ein Muster für die Zukunft hinsetzen oder ein Muster der Vergangenheit ungültig machen. Siehe auch „Postulat" in diesem Glossar.

Präfrontale Lobotomie: eine psychiatrische Operation, die an den präfrontalen Hirnlappen (die Gehirnteile, die sich unmittelbar hinter der Stirn befinden) durchgeführt wird, angeblich, um Symptome von Geisteskrankheit zu erleichtern. Bei der Operation werden Löcher in den Schädel gebohrt und dann ein Instrument mit einer Drahtschlaufe am Ende verwendet, um die Nervenfasern zu durchschneiden, die die präfrontalen Hirnlappen mit dem Rest des Gehirns verbinden.

Preclear: eine Person, die noch nicht Clear ist, daher pre- (engl. Vorsilbe „vor-") Clear; allgemein eine Person, die auditiert wird und die somit auf dem Weg zum Clear ist; eine Person, die durch Processing mehr über sich selbst und über das Leben herausfindet. Siehe auch „Clear“ in diesem Glossar.

Processing: das Anwenden von Dianetik- und/oder Scientology-Prozessen und -Verfahren an Individuen zum Zwecke ihrer Verbesserung. Die exakte Definition von Processing ist: die Aktion, einer Person eine Frage zu stellen (die sie verstehen und beantworten kann), eine Antwort auf diese Frage zu bekommen und die Person für diese Antwort zu bestätigen. Wird auch Auditing genannt.

Prozess: eine Reihe von Fragen oder Anweisungen, die von einem Scientology- oder Dianetik-Auditor gestellt bzw. gegeben werden, um jemandem zu helfen, Dinge über sich selbst oder das Leben herauszufinden und seinen Zustand zu verbessern.

Psychose: jede schwere Form geistiger Störung; Geisteskrankheit.

Psychosomatische Krankheiten: ein Ausdruck, der im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet wird, um Zustände zu beschreiben, die „von der geistigen Verfassung herrühren." Solche Zustände sind anhand öffentlicher Berichte für 70 Prozent aller Krankheiten verantwortlich. Technisch gesehen ist es in dieser Wissenschaft ein chronisches oder beständiges schmerzhaftes Faksimile, an dem der Preclear festhält, um Versagen zu rechtfertigen. Arthritis, Schleimbeutelentzündung, Sehnenentzündung, Kurzsichtigkeit, Asthma, bizarre Leiden und Schmerzen, Nebenhöhlenentzündung, Erkältungen, Geschwüre, Migräne, Zahnschmerzen, Missbildungen aufgrund von Kinderlähmung, Korpulenz und Hautmissbildungen sind einige dieser Unmengen von chronischen Somatiken. Sie sind auf Service-Faksimiles zurückzuführen. „Psycho-" bezieht sich auf den Verstand, „-somatisch" auf den Körper. Der Ausdruck psychosomatisch bedeutet, dass der Verstand den Körper krank macht oder dass Krankheiten aufgrund von geistigen Störungen physisch im Körper erzeugt worden sind.

Psychotiker: jemand, der in beträchtlichem Maße nicht mit seiner gegenwärtigen Umwelt in Verbindung steht und der keine Berechnungen für die Zukunft aufstellt. Er kann ein akuter Psychotiker sein, wobei er jedes Mal nur für ein paar Minuten psychotisch wird, und das nur gelegentlich in bestimmten Umgebungen (wie bei Wut- oder Apathieanfällen), oder er kann ein chronischer Psychotiker sein und sich in einem fortwährenden Abgetrenntsein von der Zukunft und Gegenwart befinden. Psychotiker, die drastisch Schaden verursachen, werden als gefährlich genug eingestuft, um eingesperrt zu werden. Psychotiker, die auf einer weniger drastischen Basis schädlich sind, sind nicht weniger schädlich für ihre Umwelt und sind nicht weniger psychotisch.

R

Randomität (randomity): das Verhältnis zwischen unvorhergesagter und vorhergesagter Bewegung (Scn AD).

Rausschmeißer (bouncer): ein Engramm, welches Redewendungen von der Sorte „kann hier nicht bleiben", „hau ab!" und andere Redewendungen enthält, die es nicht zulassen, dass der Preclear in seiner Nähe bleibt, sondern durch es zurück zur Gegenwart Gebracht wird (DTOT, p. 129).

Reaktiv (reactive): 1) Irrational handeln, reagieren statt zu agieren (Scn AD). 2) das bedeutet augenblickliche Reaktion (SH Spec 292, 6308C07).

Reaktiver Verstand (reactive mind): der Teil des Verstandes einer Person, der auf Reiz-Reaktionsgrundlage arbeitet (auf einen bestimmten gegebenen Reiz erfolgt eine bestimmte Reaktion). Dieser Teil steht nicht unter der willentlichen Kontrolle des Menschen und übt Macht und Befehlsgewalt über sein Bewusstsein, seine Ziele, Gedanken, seinen Körper und seine Handlungen aus. Er besteht aus GPMs, Engrammen, Secondaries und Locks (Scn AD). Hier finden wir die einzige Quelle von Aberrationen und psychosomatischen Leiden. Auch Bank genannt. Siehe auch „Engramm" und „Aberration" in diesem Glossar.

Realität (reality): 1) bedeutet hier auf der Erde Übereinstimmung (Einverständnis) darüber, was ist. Das verhindert nicht, dass Schranken oder Zeit ungeheuer real sind, noch bedeutet es, dass Raum, Energie oder Zeit Illusionen sind. Es ist, weil man weiß, dass es ist (COHA, p. 249). 2) jene Folge, die mit Postulaten beginnt und mit Masse endet; die wir ursprünglich als eine Sache definiert haben, die auf Übereinstimmung beruht. Realität ist die vereinbarte Erscheinungsform des Daseins (CMSCS, p. 11). 3) der durch zwei Enden einer Kommunikationslinie erreichte Grad an Übereinstimmung. Im Wesentlichen ist es der Grad an Duplikation, der zwischen Ursache und Wirkung erreicht wird. Was real ist, ist einfach deshalb real, weil Übereinstimmung darüber besteht, und aus keinem anderen Grund (Dn 55!, p. 35). 4) die Übereinstimmung über Wahrnehmungen und Daten im physischen Universum (Scn 0-8, p. 83). 5) Übereinstimmung auf der geistigen Ebene und feste Dinge auf der physischen Ebene (POW, p. 92). 6) die festen Gegenstände, die realen Dinge des Lebens (HCOB 21 Jun 71 1).

Realitätsskala (scale of reality): die Realitätsskala bezieht sich auf das Festhalten des Individuums an der Realität und auf seine Übereinstimmung mit anderen darüber, was Realität ist (NOTL, p. 103).

Redewendung (phrase): kann ein aufgezwungener Befehl sein, den eine Person dann als höheren Befehl entgegennimmt oder sogar als ihr eigenes Postulat auffassen kann (PDC 7).

Reduzieren (reduce): ein Engramm von Somatik oder Emotionen frei machen, indem es wiedererzählt wird (NOTL Gloss).

Rehabilitierung (rehabilitation): als die Person ursprünglich befreit (released) wurde, wurde sie sich einer Sache bewusst, die verursachte, dass der reaktive Verstand an dieser Stelle de-stimulierte oder schwach wurde. Und so wurde sie befreit. Sie müssen diesen Punkt plötzlichen Bewusstseins wieder finden, um eine frühere Befreiung wiederherzustellen (HCOB 30 Jun 65). Abk.: Rehab.

Release erreichen: die Handlung, die Wahrnehmungen, Anstrengung oder Effektivität aus einem starken Faksimile nehmen oder das Festhalten des Preclears am Faksimile beenden.

Religion (religion): 1) das Ritual der Anbetung oder die Beachtung spiritueller Dinge (4LACC-18, 5510C13). 2) eine Weisheitslehre (HCO PL 6 Mar 69). 3) das Wort Religion selbst kann heiliges Wissen, Weisheit, Wissen um Götter und Seelen und Geister umfassen, und in einem sehr weiten Sinne könnte Religion als eine Philosophie verstanden werden. Wir könnten sagen, dass es religiöse Philosophie gibt und dass es Religionsausübung gibt (PXL, p. 13).

Religionsausübung (religious practice): schließt Ritual, Glauben und eine Lehre ein, die auf einem Katechismus und einem Glaubensbekenntnis beruhen (HCOB 18 Apr 67).

Religiöse Philosophie (religious philosophy): beinhaltet das Studium spiritueller Erscheinungen; Erforschung der Natur des Geistes (geistiges Wesen) und Studium des Verhältnisses des Geistes zum Körper; Übungen, die zur Wiederherstellung von Fähigkeiten des Geistes bestimmt sind (HCOB 18 Apr 67).

Restimulation (restimulation): 1) wenn die Umwelt ein Faksimile wieder in Gang setzt, welches dann gegen den Körper oder die Einheit der Person, die sich des Bewusstseins bewusst ist, zurückwirkt. Das ist ein sehr einfaches Reiz-Reaktionssystem (Dn 551, p. 15). 2) wenn die Wahrnehmungseindrücke der gegenwärtigen Umwelt denen des Engramms annähernd gleichkommen.

Restimulatoren (restimulators): diejenigen Dinge in der Umwelt eines Individuums, die dem Inhalt eines Engrammes annähernd entsprechen (DTOT, p. 42).

Roboter (robot): jemand mit einer bösen Absicht muss sich selbst zurückhalten, weil er zerstörerisch handeln könnte. Wenn er es nicht schafft sich zurückzuhalten, dann begeht er Overts an seinen Mitmenschen oder anderen Dynamiken und gelegentlich verliert er die Kontrolle und tut es. Das macht ihn natürlich ziemlich untätig. Um dies zu überwinden, verweigert er alle Verantwortung für seine Taten. jede Bewegung, die er macht, muss unter der Verantwortung von anderen stehen. Er tut also nur etwas, wenn ihm Befehle gegeben werden. Er muss Befehle bekommen, um etwas zu tun. Demzufolge könnte man eine solche Person einen Roboter nennen und die Krankheit als Robotismus bezeichnen (HCOB 10 May 72).

S

Schöpferisch: etw. Bedeutendes schaffend, hervorbringend, gestaltend.

Scientology: die Philosophie Scientology. Sie ist die Lehre und die Handhabung vom geistigen Wesen in seiner Beziehung zu sich selbst, zu Universen und zu anderem Leben. Scientology bedeutet scio, „Wissen im vollsten Sinn des Wortes", und logos, „Lehre". In sich selbst bedeutet das Wort buchstäblich wissen, wie man weiß. Scientology ist eine „Route", ein Weg, anstatt einer Abhandlung oder eines dogmatischen Wissensgebäudes. Durch die Übungen und Studien der Scientology kann man die Wahrheit für sich selbst herausfinden. Die Technologie ist daher nicht als etwas dargelegt, das man glauben soll, sondern als etwas, das es zu tun gilt.

Secondary: ein geistiges Eindrucksbild eines Augenblicks schweren und schockierenden Verlustes oder eines drohenden Verlustes, das Missemotion enthält, wie z.B. Wut, Furcht, Gram, Apathie oder „Todesstimmung". Es kann Bewusstlosigkeit enthalten. Es wird Secondary genannt, weil es von einem früheren Engramm mit ähnlichen Daten, aber wirklichem Schmerz, abhängig ist. Siehe auch „Engramm" in diesem Glossar.

Sein: Zustand des Seins; Dasein. Sein ist eine vermutete oder tatsächliche Kontrolle der Umgebung. Der Ausdruck „Sein" bezieht sich auch auf das Annehmen oder das Auswählen einer Identitätsart. Sein wird von einem selbst angenommen, wird einem gegeben oder wird erreicht. Beispiele von Sein wären jemandes Name, jemandes Beruf, jemandes körperliche Merkmale, jemandes Rolle in einem Spiel - jedes einzelne und all diese Dinge könnten als jemandes Sein bezeichnet werden.

Sein oder nicht sein: ein Zitat aus Hamlet, einem Stück von William Shakespeare (1564-1616): „Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage. Ob's edler im Gemüt, die Pfeil' und Schleudern des wütenden Geschicks erdulden, oder, sich waffnend gegen eine See von Plagen, im Widerstand zu enden."

Selbstbestimmung: die Fähigkeit, die eigenen Betrachtungen zu bestimmen und dafür Verantwortung zu übernehmen; die Motivation kommt von der Person anstatt der Umgebung.

Service-Faksimile: in einem Faksimile enthaltene, eindeutig nicht überlebensfreundliche Situation, die vom Individuum in Gang gesetzt wird, um seine Fehlschläge zu erklären. Ein Service-Faksimile kann Krankheit, Verletzung oder Unfähigkeit beinhalten. Das Faksimile beginnt mit einer abwärts gerichteten und endet mit einer aufwärts gerichteten Emotionskurve. Zwischen diesen enthält es Schmerz. Ein Service-Faksimile IST das Muster, welches die chronische „psychosomatische Krankheit" ist. Es kann Husten, Fieber, anhaltende dumpfe Schmerzen und Ausschläge enthalten, jede Manifestation von nicht überlebensfreundlichem Charakter, sei sie geistig oder körperlich. Es kann sogar eine Anstrengung sein, sich selbst umzubringen. Es ist mit allen Wahrnehmungen ausgestattet. Es hat viele ähnliche Faksimiles und viele Locks. Der Besitz und das Verwenden eines Service-Faksimiles unterscheiden einen Homo Sapiens.

Service-Faksimile-Kette: die gesamte Kette von ähnlichen Geschehnissen, die das gesamte Repertoire des Individuums umfassen. Das Individuum erklärt auf diese Weise Versagen und sucht so Unterstützung.

Servo-Mechanismus: jegliches System, das verwendet wird, um ein mechanisches Gerät oder ein größeres System zu unterstützen oder zu kontrollieren.

Sinn: Ziel u. Zweck, Wert, der einer Sache innewohnt. Fähigkeit der Wahrnehmung u. Empfindung (die in den Sinnesorganen ihren Sitz hat). Gefühl, Verständnis für etw.; innere Beziehung zu etw.

Somatik: ein körperlicher Schmerz oder körperliches Unbehagen jeglicher Art. Das Wort Somatik bedeutet tatsächlich „körperlich" oder „physisch". Da das Wort Schmerz restimulierend ist und in der Vergangenheit zu einer Verwirrung zwischen körperlichem und geistigem Schmerz geführt hat, wird der Begriff Somatik verwendet, um körperlichen Schmerz oder körperliches Unbehagen irgendeiner Art zu bezeichnen.

Statik: etwas, das keine Wellenlänge hat und somit nicht in Bewegung ist; es hat kein Gewicht, es hat keine Masse, es hat keine Länge, Breite oder irgendeines dieser Dinge. Es ist Bewegungslosigkeit.

Student (student): jemand, der studiert. Er ist ein aufmerksamer und systematischer Beobachter. Ein Student ist jemand, der, ins Einzelne gehend, liest, um zu lernen und dann anzuwenden. Während ein Student studiert, weiß er, dass sein Ziel darin besteht, die Materialien, die er studiert, durch Lesen, Beobachten und Demonstrieren zu verstehen, um sie dann zur Erreichung eines spezifischen Ergebnisses anzuwenden. Er verbindet das, was er studiert, mit dem, was er tun wird (BTB 26 Oct 70 11).

Studieren: genau untersuchen, beobachten, erforschen. Wissen, Kenntnisse erwerben (t.a. 1.07).

T

Tabelle der Einschätzung des Menschen: eine Tabelle, die die verschiedenen Charakteristiken von Menschen auf den verschiedenen Stufen der Tonskala zeigt. Sie kann dazu verwendet werden, um menschliches Verhalten einzuschätzen und genau vorherzusagen, was jemand tun wird.

Thetan (thetan): die Peron selbst, nicht ihr Körper oder Name, nicht das physische Universum, ihr Verstand oder irgendetwas anderes; das, was sich bewusst ist, bewusst zu sein; die Identität, die der einzelne IST. Das Wort kommt vom griechischen Symbol oder Buchstaben Theta, dem traditionellen Symbol für Denken oder Geist (Scn AD).

Umgebung: das Umfeld das jemand von Augenblick zu Augenblick im Besonderen oder im Allgemeinen hat, einschließlich Menschen, Haustieren, mechanischen Objekten, Wetter, Kultur, Kleidung oder dem Höchsten Wesen. Alles, was er wahrnimmt oder wahrzunehmen glaubt. Die objektive Umgebung ist die Umgebung, über die jedermann übereinstimmt, dass sie vorhanden ist. Die subjektive Umgebung ist die Umgebung, von der das Individuum selbst glaubt, dass sie vorhanden ist. Diese stimmen möglicherweise nicht überein.

V

Valenz: das kombinierte Paket einer Persönlichkeit, die man annimmt, wie ein Schauspieler auf der Bühne, mit der Ausnahme, dass man dies im Leben nicht bewusst tut. Jemandes eigene Valenz ist seine wirkliche Persönlichkeit. „Aus der Valenz heraus“ beschreibt jemanden, der die Persönlichkeit von jemand anderem angenommen hat.

Vergangene Postulate: Entscheidungen oder Schlussfolgerungen, die jemand in der Vergangenheit gemacht hat und denen er in der Gegenwart immer noch unterworfen ist. Vergangene Postulate sind alle gleichermaßen nichtig, da sie die gegenwärtige Umgebung nicht lösen können.

Verstand (mind): 1) Bilder, die von Erlebnissen gemacht, an der Zeit entlang eingeordnet und in Form von Energie und Masse in der Nähe des Wesens erhalten worden sind und die, wenn sie restimuliert werden, ohne analytisches Bewusstsein der Person wiedererschaffen werden (SH Spec 72, 6607C28). 2) eine getreue Aufzeichnung von Erlebnissen, welche vom frühesten Augenblick der Aberration an bis jetzt an der Zeit entlang eingeordnet sind, plus zusätzliche Vorstellungen, die die Person dazu hatte, plus andere Dinge, die sie obendrein in Form von geistiger Masse aufgemockt oder erschaffen haben mag, plus einige Maschinen, plus einige Valenzen (SH Spec 70,6607C21). 3) ein Netz von Kommunikationen und Bildern, Energien und Masse, die durch die Tätigkeiten des Thetans gegenüber dem physischen Universum oder anderen Thetans hervorgebracht werden. Der Verstand ist ein Kommunikations- und Kontrollsystem zwischen dem Thetan und seiner Umwelt (FOT, p. 56). 4) der Zweck des Verstandes ist, auf das Leben bezogene Probleme zu stellen und zu lösen und die Anstrengung des Organismus gemäß diesen Lösungen zu lenken (Scn 0-8, p. 76). 5) der Verstand besteht aus Energie, welche im Raum existiert und sich zu Masse verdichtet (SH Spec 133, 6204C17).

Visio: der Rückruf von etwas Gesehenem, so dass es wieder im Geist gesehen wird, mit allen Farben, in Originalgröße, in allen Dimensionen, aller Helle und sämtlichen Einzelheiten.

W

Wahrnehmungen: anhand von physikalischen Wellen, Strahlen und Teilchen des physikalischen Universums dringen Eindrücke von der Umgebung durch die „Sinneskanäle“ ein, wie zum Beispiel die Augen und optischen Nerven; die Nase und Geruchsnerven; die Ohren und Gehörnerven; körperinnerliche Nerven für körperinnerliche Wahrnehmungen usw. Diese sind alles Wahrnehmungen bis zu dem Augenblick, da sie als Faksimiles aufgezeichnet werden, und zu diesem Zeitpunkt werden sie zu Aufzeichnungen. Wenn sie zurückgerufen werden, sind sie wieder Wahrnehmungen, die wiederum von Seiten des Rückrufs in Sinneskanäle eingeführt werden. Es gibt über fünfzig verschiedene Wahrnehmungen, die alle gleichzeitig aufgezeichnet werden.

Wahrnehmungseindruck: jede Sinnesmitteilung wie Sicht, Geräusch, Geruch usw.

Z

Zeitspur: die aufeinander folgende Aufzeichnung geistiger Eindrucksbilder, die sich während des Lebens oder der Leben einer Person anhäufen. Sie ist sehr exakt mit Zeitangaben versehen. Die Zeitspur ist die gesamte Reihenfolge von „Jetzt-Geschehnissen“, vollständig mit allen Sinnesmitteilungen, die von einer Person während ihrer gesamten Existenz aufgegriffen werden.

Zugänglichkeit: beschreibt den Zustand, gewillt zu sein, auditiert zu werden (technische Bedeutung). Der Zustand, gewillt zu sein, zwischenmenschliche Beziehungen zu haben (gesellschaftliche Bedeutung). Für das Individuum selbst bedeutet Zugänglichkeit zu sich selbst, ob es seine vergangenen Erfahrungen oder Daten wieder kontaktieren kann oder nicht. Ein Mensch mit einem „schlechten Gedächtnis“ (Blockierungen, die zwischen das Kontrollzentrum und Faksimiles gelegt wurden) hat Erinnerungen, die für ihn nicht zugänglich sind.

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