Biografie1954 - MundharmonikaAll bekommt eine Mundharmonika und ist ganz begeistert.1956 - MusikAll beginnt auf Wunsch seiner Eltern mit privatem Akkordeonunterricht. Erst lernt er recht widerwillig, weinend,da er viel lieber mit den anderen Kindern draußen spielen will, doch als er die ersten Lieder kann und seine Eltern und ihre Besucher so begeistert, dass er sogar Kleingeld für Schokolade bekommt, entdeckt er seine Liebe zur Musik und damit den Weg zur Kunst. | ![]() |
1959 - Das erste BildAll malt zum ersten Mal ein richtiges Bild, „Schneewittchen" mit Öl hinter Glas in der Größe 30 x 20 cm.1963 - All sieht zum ersten Mal eine GitarreAll sieht zum ersten Mal eine Gitarre, die einem Jungen im Nachbarhaus gehört. Er verkauft sein sehr teures Akkordeon und kauft dafür eine wesentlich billigere Gitarre, ohne das Wissen und Einverständnis seiner Eltern.Heimlich hört er im Radio Luxemburg die Beatles und die Rolling Stones, lässt sich die Haare trotz Protest seiner Eltern immer länger wachsen. Die ersten Gitarrengriffe lernt er allein durch die Beobachtung von Musikbands vor der Bühne. Sein linker Arm ist symbolisch der Gitarrenhals, um die Griffe nachzuahmen. Es ist erst der Beginn der elektronischen Musik. Da er sich eine richtige E-Gitarre nicht leisten kann, ist die Lösung, einen Tonabnehmer einzubauen. An seinem kommenden Geburtstag erbettelt er sich von seinen Eltern einen und baut ihn dann ein. 1964 - ESKIMOAll gründet eine eigene Musikband, die er leitet und der er den Namen „ESKIMO" gibt, weil er damals der Meinung ist, dass man nur bei den Eskimos sicher und ohne Kriege leben könne. Damit beabsichtigt er, Aufmerksamkeit auf die schlechten Seiten des Lebens zu lenken. Die Band probt zuerst in einem Keller, wo der Tonabnehmer an ein altes Radio angeschlossen wird. Der erste Auftritt findet in der Schule statt, wo sich alle ans Radio anschließen und Mikrofone aus Telefonzellen benutzen. All singt und spielt mit der Gitarre zuerst Kopien, dann eigene Kompositionen, Pop-Musik. Er hat viel Erfolg, begeistert einen Fünf-Millionen-Staat. All verlässt die Schule und dann das Elternhaus. Nichts kann ihn mehr aufhalten.1965 - AkademieAll schreibt sich auf der Akademie für Musik ein, Hauptinstrument Klavier und Nebenfach Kontrabass.1968, Mai - Zerfall der BandDie Band zerfällt. Vier Jahre lang dauert Alls Erfolg mit der Band. Da er nach immer mehr Erfolg und eigenen Kompositionen strebt, kommt es zu Konflikten in der Band. Jeden Tag, von morgens bis abends, gibt es allein die Musik, die für ihn zählt. Die Gitarre steht Tag und Nacht immer griffbereit und das ganze Geld, das er bisher verdient hat, steckt er in den weiteren Aufbau der Band. Am liebsten hätte er jeden Tag von früh bis spät mit der Band geübt und jeden Tag einen Auftritt gehabt. Doch mit diesem Wunsch steht er alleine da. Die anderen erfreuen sich an der gewonnenen Popularität und wollen ihre Freizeit genießen. Sogar am Konzertabend haben sie diese Einstellung, so dass All immer öfter improvisieren muss, mal selbst Schlagzeug oder Bass spielen, weil jemand ausfällt. Bis er eines Abends alleine auf der Bühne steht.1968, Juni - DragoZusammen mit Drago spielt All Jimi Hendrix unter dem gleichen Bandnamen „ESKIMO" mit Erfolg nach. | |
1968, August - HippiezeitHippiezeit und Studienreisen.1968, September - All besucht zum ersten Mal eine AusstellungAll besucht zum ersten Mal im seinem Leben eine Ausstellung eines unbekannten Malers, der ihn zu einer neuen Erkenntnis bringt. Obwohl er eine Verbindung findet, eine Gleichheit zwischen der Musik und der Malerei,sieht er einen Vorteil in der Malerei, da er sie selbständig, unabhängig von anderen, betreiben und so seine Ideen besser verwirklichen kann. 1968, Oktober - All beginnt mit dem MalenAll beginnt mit dem Malen. Die Frage, was das alles soll und wo das alles hinführen soll, das Versteckte und Verborgene, die Tatsächlichkeit und nicht die übereinstimmende Wahrheit im Leben zu erkennen, wird immerwichtiger und beschäftigt ihn immer mehr, was er auch immer wieder versucht, in seinen Bildern darzustellen. Er ist der Überzeugung, als Künstler sollte man das tun, und mehr noch, es soll eine Verpflichtung sein, weil der Künstler die Freiheit und die Medien dazu hat. Toni All weiß, dass es nichts Wichtigeres gibt und dass er immer wieder nach neuen Wegen, Stilrichtungen und Methoden dafür suchen wird. Dass eine solche Arbeit der Kritik ausgesetzt sein kann, hat ihn nie gehindert, im Gegenteil, ihn eher angespornt weiter zu machen und ihm mehr und mehr die Überzeugung gegeben, dass er im Recht ist. Aber um doch in Kommunikation mit Menschen zu kommen, kreiert er auch kommerzielle Bilder und Porträts von ihnen. | ![]() ![]() |
1969, Januar - All verkauft ZeitungenAll verkauft Zeitungen in U-Bahnen und zeichnet das Bild Nr. 0001 „Zeitungsverkauf", Bleistift auf Papier, 41 x 28 cm. U-Bahn-Atmosphäre.1969 - Akademie für MalereiAll schreibt sich bei der Akademie für Malerei ein. Er hört zum ersten Mal von großen Künstlern wie Picasso, Dali, Leonardo, Rubens, Hieronymus Bosch und so weiter. Ein Lehrer sagt zu ihm: „Wenn ich einen Stuhl male und ich bin in der Lage, ihn als einen Baum zu beschreiben, dann ist es ein Baum." All erkennt die Kunst als Ausdruck der Zeit. Er will die Zeit, in der er lebt, kennen lernen und in Bildern darstellen.1969 - Das Bild „Belastung"All malt das Bild Nr. 0002 „Belastung", Öl auf Holz, 54 x 75 cm. Es stellt die Probleme und Schwierigkeiten im Leben dar.1969 - Das erste PorträtAll zeichnet zum ersten Mal ein Porträt. Ein Selbstporträt mit Bleistift. Damals ahnt er noch nicht, welche Folgen sich für ihn daraus ergeben werden. | |
1969, August - Zum ersten Mal in ParisAll kommt zum ersten Mal und ohne Geld nach Paris. Vor einem Geschäft für Künstlerbedarf sammelt er Geldvon Passanten, kauft Papier und Stift und beginnt dort seine Kariere im Porträtzeichnen. Es folgt eine Reise in verschiedene Urlaubsgebiete der südlichen Länder mit zwanzigminütigen, ausführlichen Zeichnungen in schwarz-weiß und auch in Farbe. 1973 - Die erste EinzelausstellungDie erste Einzelausstellung im Club Hannover, Hannover.1974 - EinzelausstellungAusstellung im Kulturcenter Berlin.1975 - EinzelausstellungAusstellung im Kunst Center in Hannover.1975-76 - Unzählige Freiluft-AusstellungenUnzählige Freiluft-Ausstellungen in Europa.1977 - EinzelausstellungAusstellung im Modehaus Klim & Bim mit Laufsteg. | ![]() ![]() |
1977 - EinzelausstellungAusstellungen im Freizeitcenter Hannover mit Bildern der „Marek Serie", die auf einer Party entstand, und mit einem Ei, das All als Kunstobjekt anfertigt und auf dem Volkswagen durch die gesamt Stadt fährt, um Werbung für seine Ausstellung zu machen.1977 - EinzelausstellungenAusstellungen in Zürich und Basel, Schweiz.1978, Februar - EinzelausstellungenAusstellungen in Neustadt, Berlin und Kassel.1978, Sommer - Documenta 6Ausstellung Documenta 6 mit dem Bild „Gestern, Heute, Morgen", eine Warnung für uns, was wir tun und welche Folgen uns darausin der Zukunft erwarten. 1979 - EinzelausstellungenAusstellungen im Tea Room in Zürich und in der Offenen Tür in Hannover. | |
1979 - Porträtzeichnen auf der KirmesAll beginnt mit dem Porträtzeichnen auf Kirmessen und Volksfesten. Jeden anzuschauen und sich in der Zeit des Porträtierens mit ihm zu beschäftigen, war ihm im Lauf der Zeit immer mehr zur Last geworden. So wird er immer schneller im Zeichnen, um das Modell nicht zu lange porträtieren zu müssen, aber manche hätte er gerne tagelang gezeichnet, und dann mangelt es ihm an Modellen. Kirmessen und Volksfeste sind die Lösung, da sich dort große Menschenmassen befinden. Er lernt sehr bald alle großen Kirmessen kennen und wird dort überall stets der erste Porträtzeichner. Er entwickelt eine Technik, die es ihm ermöglicht, sehr schnell zu zeichnen. Dafür wechselt er auf | ![]() |
dicke, schwarze Pastellfarbe, wobei er durch Verwischen mit den Fingern und teilweise der ganzen Hand Schattierungen und Räumlichkeit im Bild erreicht. Die gesamte Art der Arbeit ergibt ein besonderes und lebendiges Bild mit unverwechselbarem, einzigartigem, eigenem Stil.1980 - EinzelausstellungAusstellung in der Ildefons-Herwegen-Schule in Köln. Organisiert von Anne Fidow-Fiddikkow und den Kölner Nachrichten.1980 - Marathonmalen120 Stunden malen, ohne Unterbrechung, Tag und Nacht das Rathaus auf dem Marienplatz in München, Öl auf Leinwand, 3 x 2 m. Am fünften Tag, dem Ende der Veranstaltung, besucht All ein Konzert und lässt das Bild zur Aufbewahrung im Rathaus. Tags darauf sucht er das Bild, kann es jedoch nicht finden. Bis heute weiß niemand, wohin das Bild verschwunden ist. | |
1980 - Zum ersten Mal in den USAErster Besuch der Vereinigten Staaten in Miami und Fort Lauderdale.1980 - Zwei WeltrekordeWeltrekorde: 250 Porträts in 2:53 Stunden und ein Porträt in 25 Sekunden, Paderborn.1981 - San Francisco400 Zeichnungen und Aquarelle von San Francisco, die für eine Firma auf T-Shirts gedruckt werden. | ![]() |
1981 - PazifikwasserAll bringt 80 Liter Pazifikwasser von Los Angeles, Kalifornien, nach Europa mit, als symbolisches Zeichen der Verbundenheit und der Globalisierung und dafür, wie klein diese Welt ist.1981, August - Das erste TonstudioEigenes Tonstudio in Ronnenberg mit erstem Midi-Standardanschluss für externe Instrumente und erstem Synthesizer,z.B. dem legendären DX7. 1981, September - 5. DimensionErste Entstehung der Idee und Vision über die „5. Dimension". | |
1982 - Das zweite TonstudioEigenes Tonstudio in Düren, analog und digital mit Pro 6. Auf der Frankfurter Messe lernt All Steinberg kennen, als dieser den ersten Sequenzer der Welt, Pro 6, präsentiert. Von wenigen Interessierten damals ist All einer, und erbeginnt mit dieser neuen Technologie wieder Musik zu machen. Zuerst mit dem Commodore, später mit dem Atari. Zum ersten Mal kann All unabhängig von anderen Musikern seine volle Kreativität beim Komponieren vieler Lieder ausleben, die aber leider nicht alle dokumentiert sind. Er spielt alle Instrumente, singt und schreibt selbst die Texte, so wie er will. Von diesem Tag an ist der Computer ein fester Bestandteil seines Lebens. | ![]() |
1982 - Documenta 7Ausstellung Documenta 7 mit den Thematiken 5. Dimension, Astro-Kunst, Silberne Aktion, Schreiben, Wörter,Zahlen, Politik und Lernen. 1982 - SauerstoffmaschineDas Bild „Sauerstoffmaschine", hergestellt aus Glas, Aluminium und technischen Teilen, 40 x 60 x 40 cm.Entworfen 1982 in Kassel auf der Documenta 7 und hergestellt 1983 in Hannover. Ein Zeichen, dass es trotz Entwicklung und Fortschritt eine Lösung gibt. 1982 - Beginn der schriftstellerischen TätigkeitAls er bemerkt, dass seine Gedanken und Ideen immer umfangreicher werden und er sie mit der Malereiund der Musik nicht so umfassend ausdrücken kann, wie er das gerne möchte, beginnt All als Ergänzung zu schreiben. Das Schreiben ermöglicht ihm, seine Gedanken besser nachzuverfolgen. | ![]() |
1982, Dezember - Die EvolutionManuskript „Die Evolution", geschrieben im Kabarett Odeon in Hannover. Untertitel: „Die Evolution im Ganzen" und „5. Dimension".Die gesamte Evolution vom ersten Ausrutscher bis zum vollendeten Kosmos und ihr Beginn im Außenraum von unserem Kosmos, von All als die „5. Dimension" betitelt. 1983 - Drittes TestamentManuskript „Drittes Testament", geschrieben in Nürnberg.1983 - Denken, Ausdenken und FestellenManuskript „Denken, Ausdenken und Festellen", geschrieben in Stuttgart.1983 - Studien in BerlinAll beschäftigt sich in Berlin mit Kunst, Mathematik, Physik und Astronomie, um seine Theorie über die 5. Dimension auszuarbeiten.1983 - AutobiografieAll beginnt, seine „Autobiografie" zu schreiben. | |
1987 - Volldigitales TonstudioIn Hannover baut All das zweite volldigitale Tonstudio in Europa mit IBM-Computer und Audio Frame Machine.Das Studio ist mit „Raum in Raum" -Technologie und ausgeglichener Frequenz ausgebaut. 1987 - Musik-Alben1987 entstehen die Alben „Master Nr. 1" und „Master Nr. 2", Musik-CD und Interaktive CD-ROMmit Computeranimation, Zeichentrickfilmen und Videoclips. Hannover. | ![]() |
1988 - HörspielNixnull", vom Affen zum Roboter, Hörspiel, Hannover. Nach dem gleichnamigen Buch von Sarawonder, das sie nach Alls Theorie überdie 5. Dimension geschrieben hatte. 1988 - MultimediaMultimedia und interaktive Kunst mit Apple und dann IBM, Personal Computer. All komponiert, spielt VST-Instrumente, singt, schreibt, malt Bilder, gestaltet. Es entstehen Movies, Cliparts, Interaktionen und Spiele. All programmiert und übt sich in Design und Webdesign. Zwischendurch malt er noch konventionell zur Entspannung. | |
1988 - Biografie CD-ROM„Biografie", interaktive CD-ROM, Hannover.1990 - Die Evolution CD-ROM„Die Evolution", elektronisches Buch, Hannover.1993 - 7000 Porträts7000 Porträts vom Modell Sarawonder, Pastell auf Papier. | ![]() |
1993 - EinzelausstellungAusstellung in der Art Galerie in Hannover. All präsentiert das Bild „Erde und ihr Alter" zum ersten Mal einem breiten Publikum.1994 - 5. Dimension CD-ROM„5. Dimension", interaktive CD-ROM nach dem Manuskript „Die Evolution". Hannover. | |
1994 - Zwei WeltrekordeWeltrekorde: 300 Porträts in 2:53 Stunden und ein Porträt in 8,86 Sekunden. Aufgenommen ins Guinness Buch der Rekorde 1995.1997 - Musik-AlbumAlbum „Weihnachtslieder", Musik-CD und Interaktive CD-ROM mit Computeranimation, Zeichentrickfilmen und Videoclips, Regensburg.1998 - Musik-AlbumAlbum „Kinderlieder", Musik-CD und Interaktive CD-ROM mit Computeranimation, Zeichentrickfilmen und Videoclips, Regensburg. | ![]() |
1998 - Musik-AlbumAlbum „Jugend", Musik-CD und Interaktive CD-ROM mit Computeranimation, Zeichentrickfilmen und Videoclip, Regensburg. | |
1998 - WeltrekordWeltrekord: 1648 Porträts von Alexandra in 134 Tagen. Aufgenommen ins Guinness Buch der Rekorde 2000.1999 - EinzelausstellungAusstellung: Auf dem Loh in Hannover mit einer Serie von Kirmes Schwarz-Pastell-Zeichnungen, die All im Ateliermit Aquarell koloriert hat. 1999 - Musik-AlbumAlbum „Alexandra", Musik-CD und Interaktive CD-ROM mit Computeranimation, Zeichentrickfilmen und Videoclip, Hannover. | ![]() |
2000 - Domizil CD-ROM„Domizil", interaktives Spiel, CD-ROM, Hannover.2000 - SenegalStudienreise nach Senegal. All entwickelt einen neuen Stil in seiner Malerei, beeinflusst von der senegalesischen Kunst. Er besucht das Studio in Dakar und beschäftigt sich mit Esoterik.2000 - Bilder Mappe CD-ROM„Bilder-Mappe", interaktive CD-ROM mit über 2000 Reproduktionen eigener Werke, Regensburg.2001 - Musik-AlbumAlbum „Euro", Musik-CD und Interaktive CD-ROM mit Computeranimation, Zeichentrickfilmen und Videoclip, Benidorm, Spanien.2002 - BilderbuchBuch „Meine Bilder", Regensburg. Mit 118 Reproduktionen von Alls Werken, Texten und vielem mehr.2003 - Musik-AlbumAlbum „All Mix", Musik-CD, München. Eine Auswahl von 25 Liedern aus den Alben Master 1, Master 2, Weihnachtslieder, Kinderlieder, Jugend, Alexandra und Euro. | |